Zweitligist geht auf der Heimbahn erneut leer aus

Kegeln: Eintracht Fraureuth unterliegt dem Spitzenreiter Bayreuth - Nur ein Spieler kratzt an der 900-er Marke

Fraureuth.

Auch gegen Tabellenführer CKC Morenden Bayreuth hat es für die Kegler des VfB Eintracht Fraureuth nicht zu einem Punktgewinn auf eigener Anlage gereicht. Beim 5088:5291 verloren die Gastgeber am Wochenende erneut. "Das Resultat ist der 2. Bundesliga einfach nicht würdig", sagt VfB-Spieler Reiner Schumann. Zum Vergleich: Die zweite Mannschaft der Eintracht traf bei ihrem Sieg gegen Oschatz zwei Spielklassen tiefer gerade mal rund 100 Kegel weniger.

Dabei ging es für die Hausherren gut los. Nach 100 Wurf lagen die Westsachsen sogar knapp70 Punkte in Führung. Während Pirmin Sorber in seiner zweiten Spielhälfte fast schon das Kegeln einstellte und 841 Zähler in die Wertung brachte, agierte Christian Schumann über weite Strecken konstant und kam auf 862 Holz. Die Gäste fanden aber immer besser ins Spiel, Stefan Kullmann (898) und Stefan Landmann (886) kratzten an der 900er Marke, sodass nach dem ersten Drittel schon ein Bayreuther Vorsprung vom 81 Kegeln an der Anzeigetafel stand.

Im zweiten Spielabschnitt fiel dann bereits die Entscheidung, obwohl die Bayreuther hier auch nur das Nötigste taten. Die 846 Treffer von Armin Sonntag waren schon zu wenig. Alec Werlers glatter 800er markierte an dieser Stelle einen neuen Tiefpunkt. So ging es mit einem Rückstand von 169 Kegeln in den letzten Durchgang. Da schien zunächst Willy Schumann mit einer 237-er Anfangsbahn den Bock nochmal umstoßen zu wollen. Aber auch er passte sich dem Niveau seiner Mitspieler an und blieb bei 844 Holz hängen. Einzig Martin Weber brachte mit 895 ein Ergebnis ein, welches man in dieser Liga erwarten sollte.

Fraureuth liegt in der Tabelle zwar als Achter vor den noch punktlosen Teams aus Goldkronach und Ohrdruf. Dennoch bedarf es einer Steigerung aller Spieler, um am Saisonende den angestrebten Klassenerhalt zu schaffen. (rsan)

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