Bundespolizei erwischt gesuchte Männer im Vogtland

In Bad Brambach, Treuen und Reichenbach haben Beamte am Wochenende drei Haftbefehle vollstreckt. Gesucht wurden die Männer wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrug und mehr.

Bad Brambach/Treuen/Reichenbach.

Am Wochenende hat die Bundespolizei im Vogtland drei Männer festgenommen. Für einen von ihnen endete der Tag im Gefängnis. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Klingenthal mit. Bereits am Freitag gegen 18.30 Uhr nahm eine Bundespolizei-Streife einen Tschechen (25) am Bahnhof Bad Brambach aufgrund eines bestehenden Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Zwickau/Zweigstelle Plauen fest. Er hatte gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen. 90 Tage Ersatzfreiheitsstrafe waren noch zu vollstrecken. Doch da die Mutter des 25-Jährigen eine Geldstrafe in Höhe von 1170,00 Euro einzahlte, konnte der Tscheche die Dienststelle im Anschluss wieder verlassen.

Keine Möglichkeit der Zahlung einer Geldstrafe dagegen hatte ein 35-Jähriger am Samstag um 19.40 Uhr am Oberen Bahnhof in Reichenbach. Gegen den Deutschen bestand eine Ausschreibung des Landgerichts Gera zur Festnahme aufgrund eines Sicherungshaftbefehls. Hintergrund war hier die Nichteinhaltung der Bewährungsauflagen nach einer Verurteilung aufgrund des Erschleichens von Leistungen. Darüber hinaus war der Mann aufgrund weiterer Delikte (Betrug, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis) zur Ermittlung des aktuellen Aufenthaltsortes, zugleich Mitteilung an die entsprechenden Justizbehörden, ausgeschrieben. Nach der Festnahme durch die Bundespolizei entschied der zuständige Haftrichter am Amtsgericht Zwickau über die Aufrechterhaltung des Haftbefehls. Der 35-Jährige kam in die Justizvollzugsanstalt Zwickau.

Eine weitere Fahndungsausschreibung stellte die Bundespolizei am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr während einer Kontrolle eines 48-Jährigen am Autohof in Treuen fest. Weil er eine gefährliche Körperverletzung begangen hatte, wurde der Deutsche durch die Staatsanwaltschaft Berlin zu einer 31-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Diese wendete er durch die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 434 Euro ab. danach durfte er weiterreisen. (em)

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