Corona-Hotspot Vogtland: Kreisbehörde in der Kritik, Landrat schweigt zur aktuellen Lage

Der Vogtlandkreis weist mit 653,1 bundesweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf. Das Landratsamt hat einen Rückstau bei der Bearbeitung der Coronafälle eingeräumt. Das sorgt für politische Reaktionen.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    8
    DerKuckuck
    31.12.2020

    Interessant wieviel Meinung sich an zu wenig Ahnung hier koppelt. Es kann sich doch jeder bewerben als Corona-Ermittler ... Dann darf er statts große Maul auch große Leistung zeigen. Oder einfach mal das Hirn einschalten und nicht zur Verbreitung des Virus beitragen. Für die Ansteckung kann nicht der Landrat was sondern IHR SELBST. Ihr infiziert euch weil ihr euch trefft oder Maßnahmen ignoriert. Die Verordnungen sind klar und deutlich. An der Ausbreitung kann auch ein Gesundheitsamt nix ändern.
    Also wer den Schuldigen sucht, macht einfach mal die Selfie-Cam an und wird eine erstaunliche Erfahrung machen ...

  • 9
    3
    stiggi
    30.12.2020

    Je länger wir brauchen, um die Infektionszahlen wieder unter Kontrolle zu bringen, desto länger werden auch die verhängten Maßnahmen Bestand haben müssen. Und ich verstehe echt nicht, wie man hier Immer noch auf Faxe setzen kann.

    Das heißt, dass durch die Unfähigkeit der Behörden schnell zu reagieren zum einen Menschen um ihre Gesundheit und vielleicht auch Leben fürchten müssen, zum anderen kostet jeder Tag Lockdown Unmengen Steuergeld, was wir sicherlich auch besser einsetzen könnten.

    Agiert bitte endlich und lauft nicht der Pandemie hinterher und versucht irgendwie den Schaden zu minimieren. Wir könnten auch wie viele asiatische Länder die Fallzahlen soweit runter drücken, dass ein halbwegs normales Leben möglich wäre. Man muss es nur wollen.

  • 22
    0
    kopfschuettler1
    30.12.2020

    Lasst doch den armen Landrat in Ruhe. Er hat jetzt etwas Anderes zu tun. Die neue Drohne ausprobieren, dann muss er auch noch die Bedienungsanleitung seiner neuen Kaffeemaschine studieren, denn die Bedienung ist nicht so einfach wie bei meiner, hat ja auch nur 30,00 Euro gekostet!
    Und dazu kommen noch die Fördergeldanträge, die er al Aufsichtsratsvorsitzender des ÖPNV stellen muss, damit die leeren Linienbusse auch weiterhin leer fahren können!
    Und da verlangt Ihr noch, er soll sich auch um Corona kümmern?

  • 18
    1
    Dominion
    29.12.2020

    Morgen wird der Vogtlandkreis wieder deutschlandweit Schlagzeilen machen. Bei heute 324 neu gemeldeten Infektionen und 232.000 Einwohnern kommen nochmal 150 Punkte zu den heute gemeldeten 635 in Sachen Inzidenz hinzu. Ob es schon 800 werden? Dann hätte jeder 120., der einem auf der Straße entgegenkommt, sich in den letzten sieben Tagen infiziert. Aber die Zahlen sind ja noch verzerrt - und biegsam, wie wir lernen durften.

  • 44
    2
    buuumooo
    29.12.2020

    Verständnis für die Siituation... das konnte man im Frühjahr haben. Die Situation jetzt ist hausgemacht und selbst verschuldet. Insbesondere auf Kreisebene haben die Verantwortlichen versagt. Viel zu lang wurde die Siituation laufengelassen. Man wollte schon bei einer Inzidenz von 20 ordentlich gegensteuern. Hat man nicht gemacht. Und Mathematik (Stichwort Exponentialfunktion) haben offensichtlich alle Mitarbeiter im Landratsamt nach Klasse 10 abgewählt. Es ist ein unglaubliches Politik- und Verwaltungsversagen, dass hoffentlich im Kreis und auch landesweit Konsequenzen haben wird. So eine ineffiziente Verwaltung, die lediglich den Normalzustand bearbeitet und da in der Regel auch 'Überforderung" schreit, ist eine Frechheit. Hoffentlich profitieren nicht die Rattenfänger.

  • 36
    3
    cn3boj00
    29.12.2020

    Im LK Zwickau war es ähnlich. Am Wochenende war es ab Freitag mittags nicht möglich, einen Test zu bekommen. Keine einzige Hotline hat funktioniert, weder in Zwickau noch in Chemnitz, und auch die 116117 war überlastet. Überall die gleiche Automatenansage "Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder". Den Test bekamen wir am Montag, das Ergebnis am Mittwoch Abend. Die Aufforderung zur Quarantäne gab es telefonisch am Freitag, eine Woche nach Auftreten der Symptome. Der schriftliche Bescheid kam dann zum Ablauf der Quarantäne.
    Das war übrigens schon, als die Inzidenz noch bei 100 lag!
    Vielleicht ist das auch ein Grund, warum sich Sachsen so zum Hotspot entwickelt hat. Ich habe unsere Erfahrungen der FP berichtet, aber die hat damals nicht reagiert. Und wahrscheinlich haben auch die Behörden nicht reagiert, man darf hier ruhig ein landesweites Versagen unterstellen und nicht nur einzelnen Landkreisen! Aber weder der MP noch die Frau Köpping haben dazu Stellung nehmen müssen.

  • 18
    2
    Spanbaum
    29.12.2020

    Dann sollten sie mal in Annaberg nachfragen. Da hatten wir die Qurantäneaufforderung schon nach einem Tag.