Covid-19-Fall an Grundschule in Plauen - Mitschüler und Lehrerin in Quarantäne

Ein siebenjähriger Schüler war vergangene Woche mit leichten Symptomen erkrankt. Ein Coronatest verlief nun positiv.

Plauen.

Ein siebenjähriger Schüler der Grundschule "Am Wartberg" in Plauen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Schüler war vergangene Woche mit leichten Symptomen erkrankt und der Schule sofort ferngeblieben. Für die 15 Mitschüler sowie die Lehrerin des erkrankten Schülers wurde vom Gesundheitsamt des Landkreises eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet, genauso wie für die Kontaktpersonen in der Familie des Jungen. "Die Grundschule war sehr gut vorbereitet, hat alle Maßnahmen umgesetzt und rechtzeitig reagiert", teilt das Landratsamt mit.

In der Grundschule der Gemeinde Hartmannsdorf war vergangene Woche eine dritte Klasse nach einem Coronafall komplett in Quarantäne geschickt worden. Das Virus war bei drei Schülern festgestellt worden. Der Unterricht sollte heute unter Sicherheitsbedingungen fortgesetzt werden. Das Gesundheitsamt hatte keine Notwendigkeit gesehen, die Schule komplett zu schließen. (sane)

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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    1
    Pimboli
    04.06.2020

    @Hinterfragt: Nein so ist es nicht, nur das pos. geteste Kind kommt zusammen mit seinen Eltern in Quarantäne, die anderen Kinder der Klasse kommen auch in Quarantäne, aber nicht deren Eltern, da es sich bei den anderen Eltern nicht um Kontaktpersonen ersten Grades handelt.

  • 3
    1
    Hinterfragt
    03.06.2020

    @Pimboli; "...Und wer passt dann auf die Kinder auf, die sich in Quarantäne begeben müssen..."
    Nun, Kind in Quarantäne - der entspr. Haushalt in Quarantäne - denke ich mal, war ja bisher auch so.

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    Pimboli
    03.06.2020

    Ich frage mich, warum nicht alle Mitschüler getestet werden können und der Unterricht mit der restlichen Klasse (für den Fall, dass diese nicht positiv getestet wurde) fortgesetzt werden kann. Die Regelung, dass alle Mitschüler der betroffenen Klasse in Quarantäne müssen, ohne getestet zu werden, finde ich nicht gerechtfertigt. Liegt es an den Kosten, dass nicht die anderen Mitschüler getestet werden dürfen? An den Testkapazitäten dürfte es wohl kaum liegen. Und wer passt dann auf die Kinder auf, die sich in Quarantäne begeben müssen, ohne das Virus zu haben?? Die Eltern werden ja nicht automatisch von der Arbeit freigestellt. Ich finde diese Regelung nicht durchdacht.