Erfrischung zur Simultan-Party: "Basti" kreiert ein Jubiläums-Eis

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Am Sonnabend holen die Auerbacher Partyrocker das Konzert zum Band- Jubiläum nach. Gefeiert wird das "50+1-Open-Air" auf der Schlossinsel Rodewisch. Einen neuen Song gibt's natürlich auch.

Auerbach/Rodewisch.

Normalerweise komponiert Sebastian "Basti" Fischer für Simultan nur die Songs. Doch weil das Open-Air-Konzert zum Jubiläum der Band eine heiße Sache zu werden verspricht, sorgen die Auerbacher Partyrocker gleich selbst für Erfrischung der Fans: Bandchef Basti hat mit der Auerbacher Eisdealer-Manufaktur ein Simultan-Eis "komponiert".

"Die Zutaten waren gesetzt: rotes und weißes Eis für die Farben unserer Bühnengarderobe, dazu etwas Alkoholisches, damit die Party abgeht" beschreibt Sebastian mit einem Augenzwinkern sein Herangehen als Eis-Kreateur. Und gesteht: Die eigentliche Arbeit haben dann doch die Eisdealer geleistet. "Rotes Kirscheis, weißes Vanilleeis plus Rum, der für die gewünschte Alkohol-Note sorgt", verrät Chefin Doreen Frank die Zutaten. "Aber Basti hat kräftig geholfen, abgeschmeckt und am Ende entschieden: So soll das Simultan-Eis schmecken", berichtet Doreen Frank, die sich freut, dass die Idee, vermittelt über gemeinsame Freunde, schnell umgesetzt wurde.

Inzwischen sind hunderte Eisbecher abgefüllt und warten tiefgekühlt darauf, am Sonnabend auf der Schlossinsel für Abkühlung zu sorgen. Dann holen die Musiker das im vorigen Jahr pandemiebedingt verschobene Konzert zum Jubiläum "50 Jahre Simultan" nach. Dass das "50+1-Open-Air" in Rodewisch gefeiert wird und nicht im heimischen Auerbach, begründet Basti mit der "tollen Location, die die Schlossinsel nun mal ist" - und dem Verweis auf der Bandgeschichte: "Simultan hat zu DDR-Zeiten regelmäßig zum legendären Inseltanz dort gespielt. Davon haben Papa und seine Bandkollegen immer geschwärmt", erinnert sich Sebastian Fischer, der Simultan nach dem Tode von Bandgründer Günter Fischer 2018 weiter- und in eine neue Zeit führt.

In der ist Simultan vor allem als Partyrockband unterwegs. "Wir haben zurzeit wirklich einen guten Lauf" sagt Sebastian Fischer und verweist auf den vollen Terminkalender: Bis in den Herbst hinein sind die Musiker jedes Wochenende gebucht, für die (noch unsichere) Zeit danach liegen -zig Anfragen vor. "Nach Corona tut das gut. Uns, aber auch den Leuten. Das merken wir in jedem Konzert, wenn vor der Bühne die Post abgeht", sagt der 33-Jährige.

Seit diesem Jahr ist die Band in neuer Besetzung unterwegs, neu neben Frontmann Fischer sowie Max Ryssel (Gitarre), Christoph Gilbert (Schlagzeug) und Jan-Philipp Kunze (Bass) ist Martin Rothe, der Keyboards und Trompete spielt und auch singt. Die personelle Veränderung ging einher mit Änderungen im Repertoire: "Weniger Musik aus den 1960er- und 70er-Jahren oder Schlager, mehr aus den 80ern und 90ern". Aber ohne Partykracher geht es nun mal nicht, sagt Fischer. Also spielt Simultan auch den umstrittenen 2022er-Sommerhit "Layla".

Und natürlich werden eigene Lieder wie "Das Mädchen aus der Ostvorstadt" eingestreut. "Zum Jubiläums-Open-Air hat unsere neuer Song seine Live-Premiere", kündigt Sebastian Fischer an. Der heißt "Befinden uns im Rausch" und drücke ziemlich genau aus, wie sich die Simultan-Musiker aktuell fühlen, verrät der Musiker. Eigentlich sollte dazu bis zum Jubiläumskonzert auch ein Video fertig sein. "Aber das war nicht zu schaffen, da hatten wir einfach zu viel zu tun in letzter Zeit. Zum Glück", sagt Basti. Zum Beispiel mit dem "Komponieren" von Simultan-Eis.

Jubiläums-Open-Air von Simultan mit DJ Spies auf der Schlossinsel Rodewisch am Sonnabend, 13. August, 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) Tickets an der Abendkasse 10 Euro.

www.simultan-band.de

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