Leere Stühle: Hilferuf der Plauener Gastronomen

Statt voller Gaststuben: leere Tische, Stühle, Teller. Rund 25 Hoteliers und Gastronomen aus der Region zeigten mit einer Protestaktion auf dem Plauener Altmarkt, wie sehr die Pandemie ihnen zu schaffen macht.

Plauen.

Korbstühle, Barhocker, Holzgestühl mit Samtbezug oder Ledersitze: So verschieden die Stühle auch waren, die am Freitagmittag auf dem Plauener Altmarkt standen, sie hatten eines gemeinsam - sie waren leer. Rund 25 Hoteliers und Gastronomen aus dem Vogtland haben sich mit einer Protestaktion für die Wiedereröffnung der Gaststätten starkgemacht. Sie forderten zudem eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent infolge der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Aktion "Leere Stühle" fand deutschlandweit statt. Außer in Plauen ergriffen die sächsischen Kneipiers zum Beispiel in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Bautzen, Pirna, Zwickau und Crottendorf die Initiative. Auch Vertreter der Politik, etwa Vogtland-Landrat Rolf Keil (CDU) oder die Landtagsabgeordneten Gerhard Liebscher (Grüne) und Stephan Hösl (CDU), waren vor Ort und kamen mit den Wirten ins Gespräch. Schnell wurde klar, dass der Druck im Gastgewerbe steigt. Einigen, so der Tenor, stehe das Wasser bis zum Hals. Solidarisch mit den Gastronomen zeigten sich zudem der sächsische Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga und die hiesige Industrie- und Handelskammer IHK. (sasch)

 


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