Neuensalz verkauft Zobeser Bungalows

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Fast alle der bisherigen Nutzer wollen die Parzellen kaufen. Doch für ein Problem gibt es noch keine Lösung.

Zobes/Neuensalz.

Die Eigentümer von Bungalows an der Schönauer Straße in Zobes erhalten von der Gemeinde Neuensalz die Möglichkeit, die Grundstücke zu kaufen, auf denen die Gebäude stehen. 24 der 27 Nutzer wollen davon Gebrauch machen. Die Gemeinderäte fassten am Montag den Beschluss zum Verkauf.

Die Grundstücke veräußert die Gemeinde zum Preis von zehn Euro je Quadratmeter. Das Flurstück misst rund 65.200 Quadratmeter und umfasst eine Parkfläche, die ins Gemeinschaftseigentum der künftigen Grundstückseigentümer übergehen und für alle Anlieger nutzbar bleiben soll.

Die Bungalowparzellen liegen an den Außenrändern des Flurstückes. Ein Teil dessen ist an Gewerbetreibende vermietet, einen weiteren Teil nutzt der Bauhof. Jede einzelne Parzelle müsse aus dem Flurstück herausgemessen werden. Die Parzellengrößen bewegen sich zwischen 350 und 800 Quadratmetern. Die Kosten der Vermessung tragen die Käufer. Vier Parzellen bleiben vorerst im Eigentum der Gemeinde. Ziel sei aber, perspektivisch alle zu verkaufen, hieß es. Die Gemeinde erwartet aus dem Verkauf Einnahmen in Höhe von rund 125.000 Euro.

Bei einem Interessenten, der gerne kaufen möchte, fehlt ein befahrbarer Weg zum Grundstück. Dieses Problem lasse sich lösen, indem dem Käufer ein Wegerecht über den Teil der Fläche gewährt wird, welche der Bauhof nutzt. Die Räte sprachen sich mehrheitlich dafür aus, das Wegerecht einzuräumen. Dabei kam noch ein anderes Problem zur Sprache: Wie wird das Areal künftig gesichert? Zwei Varianten stehen zur Diskussion. Holger Kempf (FFW) schlug vor, die Fläche als Gewerbegebiet auszuweisen und das vorhandene Tor zu entfernen. Bürgermeisterin Carmen Künzel (parteilos) empfahl, eine neue Schließanlage zu installieren, da es Nutzer gebe, denen ein Tor wichtig sei. Bei dem bisherigen ist unklar, wer alles über Schlüssel verfügt. Die Entscheidung darüber wurde vertagt.

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