Tödlicher Unfall auf A 4 bei Glauchau - Feuerwehr kritisiert fehlende Rettungsgasse

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An dem Unfall am frühen Donnerstagmorgen waren mindestens sechs Fahrzeuge beteiligt. Ein Fahrer kam ums Leben, mehrere Personen wurden verletzt.

Glauchau.

Nach einem schweren Unfall auf der A 4 zwischen den Anschlussstellen Glauchau-West und Glauchau-Ost kritisiert der zuständige Kreisbrandmeister eine fehlende Rettungsgasse. Bei dem Unfall gab es ein Todesopfer und mehrere Verletzte. Es waren mindestens sechs Fahrzeuge beteiligt.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr hat sich die Anfahrt zur Unfallstelle auf der A 4 am Donnerstagfrüh schwierig gestaltet. Der Grund: Trotz Blaulicht und Martinshorn wurde teilweise keine Rettungsgasse gebildet. Über entsprechende Probleme berichtet der diensthabende Kreisbrandmeister Thomas Welter. Er rollte - direkt hinter dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr aus Gesau - zum Einsatz. "Rund 200 Meter vor der Unfallstelle sind wir - obwohl die Kollision schon deutlich zu sehen war - nicht mehr durchgekommen", sagt Thomas Welter. Er habe vier Lasterfahrer persönlich auffordern müssen, die Rettungsgasse freizumachen.

Die Feuerwehr war mit 23 Helfern aus den Stadtteilfeuerwehren Unterstadt und Oberstadt sowie der Ortsfeuerwehr Gesau im Einsatz. Sie mussten zunächst die Unfallstelle, die sich rund 500 Meter vor der Anschlussstelle Glauchau-West befand, absichern und ausleuchten. Später wurde die Feuerwehr - in Abstimmung mit Polizei und Rettungsdienst - beauftragt, den in seinem Auto verstorbenen Mann aus dem Fahrzeugfrack zu bergen. Im Vorfeld gab es eine Abstimmung zwischen Führungskräften der Feuerwehr. "Sie haben einen Personenpool mit erfahrenen Leuten ausgewählt, die diese Aufgabe übernehmen", sagt der diensthabende Kreisbrandmeister.

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