Besondere Bilder: Federn statt Farbe

Im Textil- und Rennsportmuseum wird eine neue Ausstellung eröffnet. Die Motive sind zum Teil sehr farbenfroh.

Hohenstein-Ernstthal.

In den meist textilen Kunstwerken, die in den Sonderausstellungen im Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal bisher gezeigt wurden, waren hin und wieder schon besondere Materialien als Hingucker eingebaut. Nun kommt etwas Besonderes dazu. Denn in einem Teil der Bilder von Ingeborg Mende sind Federn eingewebt. "Das können mehrere Tausend sein", erklärt Museumsleiterin Marina Palm. Da die Federn gefärbt sind, entstehen farbenfrohe Arbeiten wie beispielsweise die vier Bilder unter dem Titel "Vier Jahreszeiten". Die Federwebtechnik gibt es schon seit mehreren Jahrhunderten. Unter anderem wurde so auch ein prunkvoller Raum im Moritzburger Schloss gestaltet.

In der Ausstellung mit dem Titel "Bildgewebe - Webgebilde" sind aber auch klassische Webarbeiten zu sehen, die auf dem Handwebstuhl entstanden sind. Abstrakte Motive, aber auch Häuser und Buchstaben, hat Ingeborg Mende so umgesetzt. Die 80-jährige Pleißaerin ist nicht nur Handwerksmeisterin am Webstuhl, sondern hat auch Kunst studiert. An der Ausstellungseröffnung, die am heutigen Freitag, 19Uhr, mit einer Vernissage erfolgt, kann sie aber aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Gezeigt werden die Bilder bis zum 27. Oktober. Geöffnet ist das Textil- und Rennsportmuseum dienstags bis sonntags, jeweils von 13bis 17 Uhr.

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