Karl-May-Pokal wird 20 Jahre alt

Die erste Runde des Skat-Turnieres 2020 ist vorbei. Für einen Profi des Traditionsspieles ist noch Luft nach oben.

Hohenstein-Ernstthal.

Für Skaturgestein Martin Köhler aus Hohenstein-Ernstthal hielt der Karl-May-Pokal am Samstag Gutes sowie Schlechtes bereit. Die gute Nachricht zuerst: Das sachsenweit beliebte Skatturnier wird 20 Jahre alt. Und mit der Teilnehmerzahl von 41 zeigt sich Organisator Köhler, der seit Anfang an dabei ist, sehr zufrieden.

Doch nun zur schlechten Nachricht: Martin Köhler, der bereits den Titel des Sächsischen Skatmeisters ergattern konnte, erreichte nur einen der hinteren Plätze. "Ich war schlecht", gibt Köhler zu. Doch eigentlich sei das kein Problem. Denn beim Karl-May-Pokal im Gasthaus "Zur Zeche" gibt es jeweils pro Jahr drei einzelne Turniere - und Köhler möchte an allen teilnehmen. Nur zwei von drei Turnieren gehen in die Wertung ein. Für Köhler bleibt also noch Hoffnung dieses Jahr.

Dem glücklichen Gewinner aus Chemnitz gratuliert das Skaturgestein Köhler. "Stephan Weise hat über die Jahre immer eine solide Serie gespielt", gesteht Köhler neidlos zu. Weise hatte bereits im Vorjahr triumphiert. Platz zwei belegte Andreas Seifert aus Hohenstein-Ernstthal, Sebastian Förster aus Zwickau wurde Dritter.

Gratulieren möchte Köhler noch jemand anderem. Ina Göckel erreichte zwar nur Platz 16, erhielt aber dennoch einen Flasche Wein. Unter den vier teilnehmenden Frauen war sie die Bestplatzierte. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer habe etwa 50 Jahre betragen, sagt Köhler. Viele seien dabei, seit das Turnier ins Leben gerufen wurden. Doch gegen eine Verjüngung sei nicht einzuwenden. Der Mann hinter dem Karl-May-Pokal lädt daher vor allem die Jüngeren ein, bei den Treffen des Skatvereins vorbeizuschauen.

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