Kommt der Zirkus-Spielplatz?

Heute fällt in Lichtenstein die Entscheidung über das Konzept für die neue Spielfläche im Stadtpark. Im Januar war die Idee noch auf geteiltes Echo gestoßen.

Lichtenstein.

Jürgen Hofmann ist zufrieden. Noch bei der Januar-Sitzung des Technischen Ausschusses der Bürgervertretung hatte der SPD-Stadtrat den Entwurfsvorschlag der Verwaltung für die Neugestaltung des Spielplatzes im Stadtpark als "lustig hingemaltes Bild" bezeichnet. So könne man sich nicht ausreichend auf das Thema vorbereiten, monierte er damals. Weder zur Ausführung noch zu den Kosten sei etwas erkennbar gewesen.

Heute ist das anders. Die Beschlussvorlage, die den Ausschussmitgliedern bei ihrer Sitzung ab 18 Uhr im Rathaus vorliegt, gefalle ihm gut, erklärte Hofmann. "Die ist so, wie ich mir das für eine Entscheidungsfindung vorstelle."

Der SPD-Mann wird, so erklärte er vorab, dem Konzept für einen Zirkus-Spielplatz zustimmen. Der Entwurf für diese kreative Spielfläche stammt aus dem Haus der Holz-Hand-Werk Maas & Trommer GbR in Zwickau. Die Firma hat bereits einige Spielplätze in der Region gestaltet. Die Idee für Lichtenstein geht von einer Zeltkonstruktion mit Manege als Sitzgelegenheit und Mittelpunkt der Anlage aus. Die kann dann je nach Bedarf im Baukastenprinzip durch beliebige Teile erweitert werden. Im Gespräch sind Podestelemente, Versteckmöglichkeiten, Hangel- und Balancierstrecken, eine Rutsche, eine Schaukelanlage, Sandkasten sowie Palisaden und Holzstämme zur Begrenzung der Spielfläche. Die Kosten werden sich je nach Ausstattungsvarianten im fünfstelligen Bereich bewegen.

Auf die Gestaltungsidee an sich hatten die Ausschussmitglieder bereits im Januar zustimmend reagiert. Lediglich am Standort im Stadtpark gab es Kritik. Für Jürgen Hofmann hat die sich mittlerweile erledigt. "Der Platz dort ist genau richtig. Das Parkschlösschen-Gelände ist für Kinder gut geeignet. Dort herrscht auch wenig Verkehr", sagte er. Außerdem droht die Sperrung des derzeitigen Spielplatzes durch den Tüv. "Und wenn wir den wegreißen müssen, dann haben wir gar nichts mehr", so Hofmann.

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