Weihnachtsausstellungen machen sich derzeit rar

Aus verschiedenen Gründen sind derzeit kaum thematische Schauen zu sehen - "Advent im Berg" steht aber an

Hohenstein-Er./Lichtenstein.

Die in früheren Jahren in der Region so zahlreichen Weihnachtsausstellungen sucht man dieser Tage vergebens. Im Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal gab es terminliche Gründe. Anfang November war die Sonderausstellung mit Fotos aus der Wendezeit eröffnet worden. "Die wollten wir nicht nur drei Wochen zeigen", sagt Museumsleiterin Marina Palm. Nächstes Jahr soll es aber wieder eine Weihnachtsausstellung geben. Das Karl-May-Haus ist derzeit geschlossen und auch die Begegnungsstätte, in der es in der Vergangenheit schon Weihnachtliches rund um Karl May zu sehen gab, bleibt zu. "Wir haben nur einen freien Raum für Vorträge, alles andere ist derzeit zugestellt", sagt Museumschef André Neubert.

In Lichtenstein gibt es ebenfalls keine Weihnachtsausstellung. Vor wenigen Jahren waren es noch drei verschiedene, die jeweils eine feste Tradition in der Stadt hatten. Doch die jährliche Krippenausstellung im Daetz-Centrum ist mittlerweile genauso Geschichte wie die Weihnachtsausstellungen im Stadtmuseum. Außerdem fehlt nach der Schließung des privat geführten Puppen- und Spielzeugmuseums auch die dortige Weihnachtsausstellung. Zumindest zwei Tage mit einer Adventsschau gibt es in der Unterwelt. Denn in den Gängen im Schlossberg heißt es am Wochenende jeweils von 13 bis 18 Uhr wieder "Advent im Berg". Unter dem Motto "Altes - Florales - Schönes" gibt es eine kleine Ausstellung und Überraschungen für Kinder. (mpf)

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