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Organisations-Chef David Reich und seine Mitstreiter von den Floorfighters hatten diesmal 30 Mannschaften beim Chemnitz-Cup im Floorball zu Gast. Gespielt wurde an zwei Tagen in der Hartmannhalle.

Foto: Andreas Seidel

Die spannendste Woche seines Lebens

David Reich organisiert das größte Floorball- Mix-Turnier Deutschlands um den Chemnitz-Cup. Aufgeregt war er diesmal aber aus einem ganz anderen Grund.

Von Mario Schmidt
erschienen am 19.06.2017

So sah die Chemnitzer Hartmannhalle noch nie aus. Die Sportstätte war am Wochenende geschmückt mit Flaggen, Luftballons und Postern von Idolen oder Landschaften der USA. Vor der Halle standen amerikanische Straßenkreuzer von anno dazumal. Zwischen all den Hinguckern gingen an beiden Tagen hunderte Aktive ihrem Lieblingssport nach: Floorball. Die Floor- fighters hatten zum 13. Chemnitz-Cup für Mix-Mannschaften eingeladen - dem größten Freizeitturnier dieser Art in Deutschland.

Inmitten des bunten Treibens auf vier Feldern: David Reich, gemeinsam mit Sascha Franz Cheforganisator des Wettbewerbs. Reich hatte die spannendste Woche seines Lebens hinter sich. Das lag längst nicht nur an den Vorbereitungen auf das Turnier mit diesmal 30 Teams aus dem In- und Ausland. "Ich bin zum ersten Mal Vater geworden. Es ist ein Junge", berichtete Reich am Samstagnachmittag. Eigentlich fährt er an den letzten Tagen vor dem Chemnitz-Cup draußen herum, klappert Sponsoren ab oder karrt die Banden heran. Diesmal setzte er aus gutem Grund andere Prioritäten, war zum Turnier aber trotzdem in der Halle. "Nach drei Stunden Schlaf in der vergangenen Nacht", so Reich.

Der Wettbewerb stand wie jedes Jahr unter einem speziellen Motto. Diesmal spielte die USA die Hauptrolle. "Make Floorball great again" (Führt Floorball zu alter Stärke zurück) lautete die Devise in Anlehnung an den Wahlkampf- Slogan "Make America great again" von Präsident Donald Trump. Hauptziel sei es, den Teilnehmern ein unvergessliches Wochenende mit jeder Menge Spaß zu bereiten. "Dazu zählt auch die Samstagabend-Party im Freibad Nieder- wiesa, wo die Floorballer in Zelten übernachten", fügte Reich hinzu.

Das Erfolgsrezept des Chemnitz-Cups bestehe darin, dass Spitzenspieler und blutige Anfänger ein und dasselbe Turnier bestreiten. Die Atmosphäre sei familiär. "Manche Mannschaften waren schon zehnmal oder noch häufiger dabei", sagte der 32-Jährige. So wie die Pink Panthers, ein Team mit Spielern, die in der Chemnitzer Region zu Hause sind oder waren. Die rosa- roten Panther haben noch keinen einzigen Wettbewerb verpasst, wie Tom Nebe bestätigte.

Der frühere Bundesliga-Torhüter der Floorfighters war aus der Hauptstadt angereist, wo er seit 2011 für die Vertretung von BAT Berlin aufläuft. "Der Reiz des Chemnitz-Cups liegt darin, dass sich Amateure mit Spitzenspielern messen können. Zudem ist das Turnier immer sehr gut organisiert", betonte Nebe. Dies betreffe auch die Fete im Nieder- wiesaer Bad, "bei der kein Auge trocken bleibt", ergänzte der Wahl-Berliner mit einem Schmunzeln.

 
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