Auf hiesige Teams warten vermeintlich leichte Gegner

Handball: Aue II und SVS spielen auswärts - HSV darf zu Hause ran

Kamenz/Leipzig/Zwönitz.

Nach gelungenem Rückrundenstart in der Sachsenliga mit dem 34:28-Heimsieg über den LHV Hoyerswerda reisen die Handballer des EHV Aue II morgen zum Tabellenachten in die Lessingstadt Kamenz. Im Hinspiel mussten sich die Erzgebirger nach einer dramatischen Schlussphase mit einem 25:25 begnügen, nun streben sie beim HVH zwei Punkte an.

"Wir treffen allerdings auf einen sehr heimstarken Gegner, der vor allem in der Deckung variabel agiert", sagt der Trainer des Auer Juniorteams, Michael Hilbig. Somit werde der eigene Angriff über 60 Minuten gefordert sein, sich immer wieder passende Lösungen einfallen zu lassen. Da baut Hilbig auf Nico Schneider und Simeon Fischer als Spielgestalter. Anwurf ist 17 Uhr. (kiw)

Mit gut einer Woche Verspätung starten die Handballerinen des SV Schneeberg in der Verbandsliga West morgen, 14 Uhr bei Turbine Leipzig in die Rückrunde. Der eigentliche Auftakt am vorigen Sonnabend zu Hause war ausgefallen, weil die Gäste vom SC DHfK Leipzig kein spielfähiges Team zusammenbekommen hatten. Bleibt zu hoffen, dass die Schneebergerinnen durch die Absage nicht aus dem Tritt geraten sind. Denn alles andere als ein Sieg morgen wäre eine böse Überraschung. Ist Turbine doch nur Vorletzter, während der SVS ganz oben steht. Und nach einer perfekten ersten Saisonhälfte, in der sie keinen Punkt abgaben, haben sich die Schneebergerinnen für den Auftakt viel vorgenommen. "Vor allem auch, weil wir im letzten Spiel vor der Weihnachtspause fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen sind und die Partie so unnötig knapp gemacht haben", sagt Trainer Sascha Thieme. Der SVS will die Spitzenposition so lange wie möglich verteidigen. "Wir wissen, dass uns schwierige Aufgaben erwarten, da uns alle jagen werden", so der Coach. (kjr)

Aufgrund des getauschten Heimrechts zu Saisonbeginn wegen der Bauarbeiten in der Halle dürfen die Männer des Zwönitzer HSV ihre Verbandsliga-Aufgabe heute, 16 Uhr gegen die HSG Neudorf/Döbeln II erneut vor eigenen Fans in Angriff nehmen. Auch wenn die Erzgebirger damit rechnen müssen, dass die Gäste - wie im Hinspiel - den einen oder anderen Akteur aus ihrer Sachsenliga-Mannschaft aufbieten, sollten die Zwönitzer (2. Platz) stark genug sein, die HSG-Reserve (10.) zu besiegen. Das bewies der HSV bereits in Döbeln mit einem klaren 36:26-Erfolg. (bral)

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