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Keine Bolt-Siegesgeste, auch keine Gymnastik: Zschopautals neuer Fußball-Trainer Tomas Vavra ist mit ganzem Körpereinsatz bei der Sache.

Foto: Bernd März

Aufsteiger-Trainer glaubt vorm Erzgebirgsduell an "offenes Spiel"

Das Derby zwischen Crottendorf und Königswalde steht im Zentrum der Fußball-Erzgebirgsliga. Doch auch die anderen müssen auf den Platz.

Von Thomas Schmidt
erschienen am 13.10.2017

Annaberg-Buchholz. Bereits morgen geht es für den VfB Annaberg ab 15 Uhr um Punkte. Einen Tag später müssen zur gleichen Zeit die Vertretungen von Zschopautal, Crottendorf und Königswalde auf den Rasen. Zwei dabei gegeneinander.

SV Crottendorf (5./11) - FV Königswalde (13./5). Die Tendenz in beiden Vereinen ist zuletzt absteigend gewesen. Je drei sieglose Spiele hintereinander stehen zu Buche. Doch während die Gastgeber aufgrund ihres starken Starts noch auf Rang 5 der Tabelle liegen, sind die Aufsteiger aus dem Pöhlatal auf den vorletzten Platz abgerutscht. Kein Wunder, dass sich FV-Trainer Jens Fuchs die Wiederholung des Testspielresultats wünscht. 3:1 gewannen seine Blau-Weißen im März in Crottendorf. "Während die Crottendorfer entspannt aufspielen können, liegt bei uns schon etwas Druck nach Punkten", gibt er zu bedenken. Doch obwohl Nyirenda und Lohs fehlen werden, glaubt Fuchs an ein offenes Spiel. Ähnlich sieht dies Daniel Mannsfeld, der nur auf den gesperrten Brand verzichten muss. "Wir sind guter Dinge und fit", betont er. Die letzten zwei Niederlagen bewertet er dabei nicht über. "Die waren eher unglücklich", so Mannsfeld, der aber die Testniederlage nicht vergessen hat: "Die Königswalder haben verdient gewonnen, die können auch Fußball spielen."

VfB Annaberg (1./17) -Oelsnitzer FC (4./13). Das Spitzenspiel steigt morgen. Dabei treffen die einzigen noch ungeschlagenen Teams aufeinander. "Oelsnitz steht nicht umsonst so gut da", warnt Annabergs Trainer Ingo Klöpping. Dennoch soll sein VfB den Trend beibehalten: stabile Defensive und Torgefahr zugleich. Freund, Wagner und Schubert werden aber fehlen.

BSV Zschopautal (12./5) - FSV Zp./Krumhermersdorf (9./9). Geht alles nach den Wünschen der Zschopautaler, dann haben sie nach der Partie drei Zähler mehr. Denn die Krumhermersdorfer sind so etwas wie der Lieblingsgegner: vier Siege, ein Remis, keine Niederlage - so sagt es die Statistik seit 2013. "Klar wollen wir die Serie fortsetzen. Uns fehlt niemand, wir sind zuversichtlich", so Abteilungschef Patrick Salzer. Vor allem die Zugänge - die Futsalexperten Jiri Baran und Martin Kulhanek aus Teplice - bereichern die Spielkultur der Wiesaer.

 
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