Geänderter Austragungsort bringt neuen Zeitplan mit sich

Viel Getümmel herrscht von heute bis zum Sonntag in der Skiarena am Fichtelberg. Dabei geben sich Langläufer und Biathleten die Klinke in die Hand. Andere sind schon fertig.

Oberwiesenthal.

Die von Sayda und Neuhausen nach Oberwiesenthal verlegten Sachsenmeisterschaften der Skilangläufer bringen eine ganze Menge an Änderungen mit sich. Nicht nur am Austragungsort, sondern auch am Strecken- und Zeitplan in verschiedenen Disziplinen.

"Wir haben entschieden, den Ablauf zu tauschen. Am Freitag steigen die Klassisch-Sprints mit Prolog und Sechsergruppen, am Samstag folgen die Freistil-Massenstarts, ursprünglich war dies umgekehrt geplant", so Landestrainer Lars Lehmann. Doch weil auch die längst feststehenden Erzgebirgsspiele der Biathleten ihr Zeitfenster brauchen, haben wir uns darauf geeinigt", erklärt Lehmann, weshalb die Langläufer an beiden Tagen erst 13 Uhr auf die Strecken können. Dafür werden die Rennen zusätzlich als die des Schwartenberglaufs gewertet und um die Läufe weiterer Jahrgänge ergänzt, weshalb im Skistadion auch eine kleine Schleife für die Jüngsten angelegt wird. "Außerdem kümmern wir uns darum, eine Kinderwelt aufzubauen. Dort können sich die Kleinen außerhalb des Wettkampfbetriebs auf Skiern bei Übungen im Schnee austoben und Spaß haben", macht Lehmann deutlich.

Morgen Vormittag sind die Biathleten an der Reihe, allerdings auch eine Stunde früher als vorgesehen. "Wir beginnen 8.45 Uhr mit der Eröffnung und rechnen mit rund 120 Teilnehmern, weil auch die Osterzgebirger zu uns kommen", so Wettkampfleiter Jens Pfüller. Gewetteifert wird in einem Techniksprint der Altersklassen 6 bis 15.

Am Sonntag sind dann wieder die Skiläufer an der Reihe, die ihre Staffelwettbewerbe austragen. "Es könnten bis zu 300 Starter werden, weil wir um die 100 Dreier-Teams erwarten", sagt Lehmann. Die Trios dürfen bis zur AK 15 gemischt gebildet werden, ab der AK 16 sind sie in weibliche und männliche Staffeln getrennt.

Während die Sachsenmeisterschaft also ansteht, sind die Erzgebirgsspiele Geschichte. 141 Starter der AK 7 bis 18 sind Mitte der Woche in die Wertung gekommen, sie kamen aus 17 Vereinen beziehungsweise Schulen. Bei idealen Wetter- und Loipenbedingungen hatten die Sieben- bis Elfjährigen eine 1,3-km-Runde mit Hindernissen wie eine Acht, den Slalomlauf und das rückwärtige Durchfahren eines Tores zu bewältigen. Die Altersklassen 12 bis 18 liefen dann die 2,5 Kilometer-Strecke ohne Hindernisse. "Sehr gut angenommen wurde das Rahmenprogramm mit Laser-Schießen, Motorschlittenfahren und Skitest. Riesig gefreut haben sich die Gewinner der wertvollen Preise einer Tombola, die anhand der Startnummern ermittelt wurden", so Schulsportkoordinator Uwe Meyer.

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