Großer Andrang auf der Strecke am Steinbruch

Rund 550 Geländefahrer aus dem In- und Ausland wollten es in Venusberg wissen. Grund war die erstmalige Austragung einer German-Cross- Country-Veranstaltung.

Venusberg.

Große Starterfelder vom Nachwuchs bis zu den Oldies, eine bestens präparierte und anspruchsvolle Strecke, gutes Wetter und mit einer Ausnahme keine größeren Verletzungen: Die Motorsportler aus Venusberg und Gelenau haben ihre Feuertaufe innerhalb der nationalen German-Cross-Country-Serie mit Bravour bestanden. Jens Zimmermann, Cheforganisator der Serie aus dem fränkischen Weißenburg, war nach den beiden Renntagen am Venusberger Steinbruch voll des Lobes für die Gastgeber. "Wir sind sehr zufrieden, das Feedback der Fahrer ist absolut positiv. Die Strecke ist eher enduro-lastig, doch genau das bringt Abwechslung in unsere Wettkämpfe. Unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt", bilanzierte der 47-Jährige, der sich gemeinsam mit den Organisatoren vor Ort über rund 550 Fahrer aus mehreren Ländern Europas, vor allem aber aus Deutschland freute.

Das 50-köpfige Helferteam um Peter Thiele vom Team Enduro-Fleischer und Andreas Cyffka als Sportchef des MC Mittleres Erzgebirge konnte auf die Erfahrung vieler anderer ausgerichteter Wettkämpfe bauen. Ihrem gutem Ruf wurden die Erzgebirger vollauf gerecht. Nach der Veranstaltung fasste Peter Thiele zusammen: "Wir wollten natürlich erstmal sehen, wie alles so abläuft. Natürlich müssen wir noch die große Auswertung abwarten, aber in die GCC-Planungen für nächstes Jahr sind wir aufgenommen."

Höhepunkt waren die Rennen der Klassen XC Pro und XC Advanced, quasi der ersten und zweiten Liga. Während Lokalmatador Ralf Scheidhauer mit Rang 5 in der Pro-Klasse zufrieden sein konnte, musste der derzeit bestplatzierte Fahrer aus der Region, Daniel Hänel, tatenlos zusehen, wie die Konkurrenz weitere Zähler aufs Konto in der Klasse XC Advanced packte. Der Krumhermersdorfer, vorher Zweiter, hatte sich einen Innenbandriss zugezogen. "Der Arzt sagte, ich muss mindestens sechs Wochen pausieren." Der 30-Jährige hofft jedoch, die letzten Rennen bestreiten zu können. Mit Gunter Scheidhauer fuhr der Vater von Ralf bei den Super-Senioren aufs Podest. "Ich trainiere kaum noch und habe etwa eine Stunde gebraucht, um wieder richtig reinzukommen. Aber natürlich durfte ich bei einem Heimrennen nicht fehlen, es hat richtig Spaß gemacht", so der 59-Jährige.

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