Hermann schlägt sich beachtlich

Biathlon, Jugend-WM: Einige Fehler zuviel

Otepää.

Eisige Kälte, böiger Wind. Die Jugendweltmeisterschaft in Estland hatte es in sich. Doch Hanna-Michele Hermann (Foto) trotzte bei ihrer Premiere den widrigen Bedingungen in Otepää. "Ich bin zufrieden", sagte die 18-Jährige gestern nach ihrer Rückkehr. Die Biathletin vom Stützpunkt Oberwiesenthal hatte im Einzel Platz 12 belegt, sich im Sprint mit fünf Fehlern auf Platz 27 "verschossen" und war dann in der Verfolgung wieder auf Rang 12 vorgelaufen. "Die Jüngste mit der schnellsten Laufzeit. Überragend", sagte ihr Heimtrainer Heiko Helbig erfreut, "obwohl immer ein Schießfehler zu viel dabei war". Im Staffelrennen verringerte sie den Rückstand von vier auf zwei Minuten, zu mehr als Platz 6 reichte es für die Deutschen aber nicht. "Eine großartige Erfahrung, anders als in den hiesigen Wettbewerben. Schon wegen des Gewusels, weil immer das Fernsehen dabei war", berichtet die Athletin. Für sie ist der sportliche Jahreshöhepunkt vorbei, nun steht mal wieder die Schule im Vordergrund. "Vielleicht fahre ich noch zu den Meisterschaften im Langlauf", sagt die Zwölftklässlerin aus Lößnitz- Grüna. Dies werde später entschieden, zunächst hofft sie auf die Einstufung als C-Kader des Biathlon-Verbandes. "Dies wäre mit einigen Unterstützungen verbunden. Kleidung und Ski bekomme ich dann gestellt", sagt die 18-Jährige. (mas)

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