Hoffnung auf positive Impulse

Daniela Filip ist die neue Trainerin von Marienbergs Drittliga-Handballerinnen. Auch im Nachwuchs soll sie Akzente setzen.

Marienberg.

Nach zwei Interimslösungen mit Teamleiter Thomas Liebscher und dem Tschechen Petr Hazl glauben die Verantwortlichen des HSV 1956 Marienberg nun, die optimale Besetzung für den Trainerposten der Drittliga-Handballerinnen gefunden zu haben. Ab 1. Januar wird Daniela Filip die hauptamtliche Stelle im Verein einnehmen, die im Sommer ursprünglich für Bjarne Jakobsen geschaffen worden war. Nachdem der erfolglose Däne Ende Oktober seine Koffer packte, soll im neuen Jahr frischer Schwung durch die 46-jährige gebürtige Rumänin entfacht werden.

Bereits seit 20 Jahren lebt Daniela Filip in Deutschland. In dieser Zeit hat sie für mehrere Zweit- und Drittligaliga-Teams gespielt - unter anderem Göppingen und Allensbach. Zudem war sie zwischenzeitlich in der Schweiz aktiv, wo ihr mit Weinfelden der Bundesliga-Aufstieg gelang. Filip, die zuletzt als Vertriebsassistentin gearbeitet hat, kümmerte sich auch um den Handball-Nachwuchs. So war sie in Möglingen und Biethigheim-Bissingen nicht nur Spieler-, sondern auch Stützpunkttrainerin. Später fungierte Filip in Waiblingen (2. Bundesliga) und Schorndorf ebenso als Jugendkoordinatorin und Trainerin. Eine Erfahrung, die ihr nun zugutekommt, denn Nachwuchsarbeit wird in Marienberg groß geschrieben.

Nachdem sie mit 40 Jahren ihre Aktiven-Laufbahn bei den Füchsen in Berlin beendete, war zuletzt der BSV Sachsen Zwickau die sportliche Heimat von Daniela Filip. Als Jugendsport-Leiterin und Trainerin der zweiten Mannschaft, die Sachsenmeister und Pokalsieger wurde, feierte die 46-Jährige Erfolge. Zudem führte sie in der vergangenen Rückrunde die erste BSV-Vertretung auf Rang 3 der 2. Bundesliga.

Zuletzt trainierte sie Bundesliga-Absteiger Trier, wo es jedoch Anfang Dezember zur Trennung kam. "Ich habe keine Linie sowie Perspektive gesehen", erklärt Daniela Filip, die bei der Suche nach einer neuen Herausforderung im mittleren Erzgebirge fündig wurde. "Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim HSV", sagt die Trainerin, die extra nach Marienberg zieht. So ist es ihr möglich, die Talentsichtung an den Schulen voranzutreiben. "Wir sind uns sicher, dass uns Daniela Filip insbesondere im Nachwuchsbereich neue Impulse verleihen wird", sagt HSV-Präsident Karlgeorg Frank.

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