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Am Start des Nachwuchs-Laufes über zwei Kilometer herrschte beim 4. Lößnitzer Salzlauf dichtes Gedränge.

Foto: privat

Läufer knüpfen ans Vorjahr an

Doppelten Grund zur Freude hatten in Lößnitz die Ausdauersportler des TSV 1872 Pobershau. Neben Siegen beim Salzlauf bejubelten sie noch einen Erfolg aus dem Jahr 2017.

Von Andreas Bauer
erschienen am 17.04.2018

Lößnitz. Vieles ist anders gewesen beim diesjährigen Salzlauf. Statt Kälte hatte die Lößnitzer Veranstaltung bei ihrer vierten Auflage Sonne und hohe Temperaturen zu bieten. Auch stellte der Wettkampf diesmal nicht den Auftakt des Westsachsen-Laufcups dar, da bereits zwei Läufe absolviert wurden. Und doch war vieles wie immer. So erkämpften die Starter des TSV 1872 Pobershau erneut viele Podestplätze und knüpften damit an ihre gute Vorjahresbilanz an, die am Sonntag noch einmal gewürdigt wurde. Schließlich stand traditionsgemäß die Siegerehrung des Westsachsen-Laufcups 2017 auf dem Programm, bei der einige Pobershauer nach vorn gebeten wurden.

Als Sieger der Gesamtwertung ihrer Altersklassen durften sich Almut Reichel (W 10), Matthäus Hengst (M 10), Claudia Schönherr (W 30) und Kerstin Lehnert (W 50) noch einmal übers vergangene Jahr freuen. Weitere Podestplätze kamen hinzu, sodass der TSV 1872 auch in der Vereinswertung gut abschnitt. "Mit nur wenigen Punkten Rückstand zum zweitplatzierten LV Limbach 2000 belegten wir den dritten Platz. Es siegte die SG Adelsberg", berichtet Gerd Lehnert, der die vergangene Saison als Zweiter der Altersklasse M 70 abgeschlossen hatte.

Wie seine Vereinskollegen hat Lehnert auch im Winter viel getan, um fit zu bleiben. Dies haben die Ergebnisse in Lößnitz bestätigt, denn viele Pobershauer mischten auch beim 4. Salzlauf ganz vorn mit. Das war gar nicht einfach, denn der Hauptlauf über zehn Kilometer hatte es in sich. "Nach reichlich 1,5 Kilometern kam der erste Anstieg, der das Läuferfeld auseinanderzog", berichtet Lehnert. Kurz darauf kam es ohnehin zur Teilung, denn während die Fünf-Kilometer-Läufer abbogen, ging es für die Teilnehmer der längeren Distanzen - darunter auch Halbmarathon - meist durch den Wald weiter bergauf. "Nach knapp sechs Kilometern war der höchste Punkt erreicht", so Lehnert: "Etwas Wasser trinken und dann über das freie Feld zurück nach Lößnitz."

Als schnellster Lokalvertreter meisterte Sten Reichel diese Herausforderung. In 42:32 Minuten sicherte sich der M-40-Läufer des TSV den Sieg in seiner Altersklasse sowie Rang 12 in der Gesamtwertung. Gerd Lehnert wurde "nur" Zweiter, durfte aber dafür seiner Frau Kerstin (W 50) zum Sieg gratulieren. Gold holte ebenso Almut Reichel, die in der W 10 (2 km) nicht zu schlagen war. Den Halbmarathon beendete der Pobershauer Stefan Fritzsche in 1:31:23 Stunden als Zweiter der M 30. Doch auch Starter anderer Vereine boten starke Leistungen - wie Olaf Schramm-Gresens (1./M 50) vom ATSV Gebirge/Gelobtland und Michael Lehmberg (2./M 55) vom SV 1870 Großolbersdorf auf der Langdistanz. Im Nachwuchsbereich waren zudem der LV 90 Erzgebirge und der Neuhausener Pulsschlag-Verein vertreten.

 
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