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Der Zwönitzer Dietmar Leistner vom Race-Team Schwarz beendete die Saison mit dem Altersklassensieg beim Adelsberger Bike-Marathon.

Foto: Jens Uhlig

Senior freut sich schon aufs Frühjahr

Dietmar Leistner ist ein leidenschaftlicher Mountainbikefahrer. Mit 68 Jahren meistert der Zwönitzer nach wie vor erfolgreich so manch hartes Rennen.

Von Antje Flath
erschienen am 11.10.2017

Zwönitz. Er ist durchaus schon bei Schneefall mit seinem Mountainbike unterwegs gewesen: Dietmar Leistner aus Zwönitz. Doch eigentlich genießen er und sein Rad im Winter eine Pause. Vorausgesetzt, der Adelsberger Bike-Marathon ist durch. Denn den lässt sich der 68-Jährige auf keinen Fall entgehen.

So war er in diesem Jahr am Einheitsfeiertag wieder mit dabei, bei der nunmehr 16. Auflage der beliebten Volkssportveranstaltung. Unter 219 Startern auf der 20-Kilome- ter-Strecke rollte Leistner, der für das Schwarzenberger Race-Team Schwarz startet, auf Position 60 ins Ziel und war damit Schnellster in der Altersklasse Herren 60 plus. 2002 hat er seine Liebe zum Mountainbike entdeckt. Der Erzgebirger war schon immer viel auf dem klassischen Fahrrad unterwegs gewesen. Dann aber habe ihn ein Kollege dazu ermuntert, einfach mal das Mountainbikefahren auszuprobieren. "Schnell war mein Ehrgeiz geweckt", berichtet Leistner. An den Tag seines ersten Rennens kann er sich noch gut erinnern: der 22. September. Schon kurz darauf war er zum ersten Mal beim Marathon rund um den Adelsbergsturm dabei. Seither schrubbt er von Jahr zu Jahr mehr Kilometer. Waren es in den ersten beiden Jahren noch etwa 5000, werden es 2017 schon deutlich über 7500 sein.

Dabei ist ihm das heimische Erzgebirge längst nicht mehr Herausforderung genug. Wenngleich er beim Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen beispielsweise genauso mit dabei ist wie beim Greifenstein- Bike-Marathon in Geyer und beim Drei-Talsperren-Marathon in Eibenstock. Auch bei vielen kleineren Volkssportveranstaltungen ist er regelmäßig mit von der Partie. Selbst wenn die "teilweise nicht so gut organisiert sind", wie der 68-Jährige im Laufe der Zeit festgestellt hat.

Saisonhöhepunkt ist für Leistner aber jedes Jahr in Bad Goisern das Rennen um die Salzkammergut- Trophy - Österreichs größter Mountainbike-Marathon. Durchschnittlich 4500 Sportler sind dann auf sieben Strecken unterwegs. Zur 20. Auflage in diesem Jahr war natürlich auch der Zwönitzer wieder dabei. Mit der Startnummer 658 hat er die 74-Kilometer-Distanz mit 2446 Höhenmetern in Angriff genommen. Der Lohn für die Schinderei im Sattel: Platz 3 in seiner Altersklasse und Rang 216 im Gesamtklassement der 840 Teilnehmer. Und nächstes Jahr im Juli steht für den Erzgebirger ein eigenes Jubiläum auf dem Programm: Dann ist er zum zehnten Mal im Salzkammergut am Start. Siebenmal hat er es schon auf das Podest geschafft.

Jetzt aber, wenn es draußen zunehmend ungemütlicher wird, gönnen sich Fahrer und Mountainbike eine Winterpause, bleibt das Rad einfach mal im Keller. "Ich muss nicht auf Teufel komm raus trainieren", sagt Dietmar Leistner. Auch wenn es reichlich Alternativen zum Rad gibt, Wandern und Bergsteigen beispielsweise. Aber spätestens im Frühjahr zieht es ihn dann doch wieder hinaus, denn Anfang April ruft der Kyffhäuser Berglauf.

 
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