Maschine schält Fichte um Fichte

Bis zu 500 Festmeter Holz pro Tag entrindet die Maschine, die der Forstbezirk Eibenstock zum wiederholten Male einsetzt. Sie bearbeitet Fichten-Langholz, das schon an den Waldwegen liegt. Die Stämme beherbergen noch Millionen von Käferlarven und Jungkäfern, die ausfliegen und weitere Fichten befallen würden. Der Forstbezirk nutzt diese maschinelle Möglichkeit, um den Trockenlagerplatz in Zschorlau zu entlasten und diese Kapazitäten für Kurzholz-Sortimente offen zu halten. Entrinden solch kurzer Sortimente kommt nicht infrage, da das die Kosten extrem steigern würde. Manuell entrindet wird an Stellen, wo gerade keine Technik zum Vorliefern an Waldstraßen zur Verfügung steht, vereinzelte Fichten aber trotzdem entnommen werden mussten, um die Ausbreitung des Forstschädlings einzudämmen. Ein großer Vorteil beider Entrindungsmethoden ist, dass die Rinde im Wald bleibt und so dem Nährstoffkreislauf wieder zugeführt werden kann. (gudo)

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