Simone Lang sieht sich im Landtag

Schwarzenberg.

Mit Simone Lang bekommt der Erzgebirgskreis offenbar einen weiteren Vertreter im Landtag: Nachdem sich die Breitenbrunnerin jüngst noch abwartend gab, hat sie nun per Facebook mitgeteilt: "So, aufgrund der vielen Nachfragen - ja!!! Ich bin eure Abgeordnete für das Erzgebirge ab Januar." Noch vorige Woche hatte sie auf ein Signal aus Dresden gewartet. Das kam offenbar jetzt von Sachsens bisheriger Integrationsministerin Petra Köpping (SPD). Falls sie in der neuen Koalition Ministerin werde, wolle sie "aus Solidarität mit dem ländlichen Raum" ihr Mandat abgeben. Lang ist optimistisch, dass die Koalition zustande kommt und sie ihr Bürgerbüro wiedereröffnen kann. Zunächst werde sie vom Landtag im Januar angefragt, ob sie das Mandat annehme. "Ganz klar: Ja", so Lang. Dann könne sie wieder für die Region tätig sein, am liebsten wie schon bisher in den Themenbereichen Pflege, Gesundheit und Soziales. Aber sicher müsse sie sich in der dann kleineren Fraktion auch anderen Themen widmen. (alu)

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    521672
    17.12.2019

    Schön, dass es dann doch noch geklappt hat mit einem Pöstchen für Simone Lang, dank innerparteilicher Solidarität. Viel bewegt hat das Vorstandsmitglied der AWO in ihren Themenbereichen wohl eher nicht. Das AWO-Pflegeheim in Ihrem Heimatort ist nach wie vor personell chronisch unterbesetzt, bei gleichzeitiger Vollbelegung. Vergünstigungen, die an anderen Standorten Sachsen den AWO-Beschäftigten zukommen (z. B. Jobticket) bleiben Breitenbrunner Beschäftigten verwehrt. Dass die Verbesserung der Situation in der Pflege ein (Simone) Langzeitprojekt sein dürfte, leuchtet ein. Dennoch gäbe es kurzfristige Möglichkeiten, die Beschäftigten dort zu entlasten, beispielsweise indem man die Zahl der belegten Betten reduziert.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...