Abo
Sie haben kein
gültiges Abo.
Schließen

Kritik am Impftempo in Mittelsachsen hält an

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Linke fordern zusätzliche Impfdosen für den Landkreis - Auch CDU unterstützt Bemühungen

Freiberg.

Nach der Impf-Offensive für das Erzgebirge wächst auch in Mittelsachsen die Hoffnung darauf, dass ein Impf-Turbo gezündet wird. Linke-Kreisrat Torsten Bachmann kündigte am Freitag eine entsprechende Anfrage an Landrat Matthias Damm (CDU) an.

Mit Hinweis auf die ähnlich hohe Inzidenz wie im Nachbarlandkreis wolle man wissen, was Mittelsachsen tun kann, damit ebenfalls zusätzliche Impfdosen ausgereicht werden. Wegen der Bundesnotbremse brauche man beinahe ewig, um wieder zu den festgelegten niedrigen Inzidenzwerten und damit auch zu Öffnungen etwa in der Gastronomie zu kommen, argumentierte Bachmann: "Da wären weitere Impfungen sicher sehr hilfreich." Druck in Dresden macht auch Landrat Damm: ".Es haben sich im Einvernehmen mit mir mehrere Landtagsabgeordnete zeitgleich mit dem Antrag des Erzgebirgskreises an die Staatsregierung gewandt, um ebenfalls eine breitere Möglichkeit für Impfungen zu erreichen."

Jörg Woidniok, Chef der Fraktion CDU und Regionalbauernverband, betonte am Freitag, beim Impfen im Kreis müsse unbedingt ein Zahn zugelegt werden. "Aus eigenem Erleben im temporären Impfzentrum in Freiberg weiß ich um die große Erwartungshaltung der Menschen."(grit)