Hartha: Vermisste nach umfangreicher Suche tot an Waldrand gefunden

Ein Hubschrauber, mehrere Suchteams und Hunde waren im Einsatz. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.

Hartha.

Eine Vermisste ist nach einer groß angelegten Suche in Hartha leblos an einem Waldrand gefunden worden. Es gibt bislang keine Anhaltspunkte für eine Straftat oder Beteiligung Dritter.

Angehörige hatten die Polizei am Sonntagmittag darüber informiert, dass die Frau am Morgen ihr Haus verlassen hatte und nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgekehrt war. Die Familie hatte sie auch nicht in der Umgebung finden können. Da nicht auszuschließen war, dass der Frau etwas zugestoßen sein könnte, suchten mehrere Streifenwagenbesatzungen, ein Fährtensuchhund sowie ein Polizeihubschrauber nach der Vermissten. Am Nachmittag rückte zudem der "Verbund der sächsischen Rettungshunde" zur Unterstützung an. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte verschiedener Rettungshundestaffeln durchkämmten mit ihren Flächensuchhunden ein Waldgebiet in Gersdorf. Gegen 18 Uhr fanden eine Spaziergängerin und eines der Rettungshunde-Suchteams die Vermisste leblos am Waldrand. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Bereits am Samstag war im erzgebirgischen Lauter über mehrere Stunden nach einem vermissten Senior gesucht worden. Der Mann war letztlich ebenfalls von einem Rettungshund im Forst leblos aufgefunden worden. (sane)

Hinweis: Menschen, die über Selbstmord nachdenken, finden Hilfe bei der Telefonseelsorge - unter den kostenfreien Rufnummern 0800 1110111 und 0800 1110222. Die Beratungsgespräche sind anonym.

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