Drei Tage nach seiner Flucht aus der DDR hatte sich Alexander Schalck-Golodkowski am 6. Dezember 1989 abends in der Haftanstalt Berlin-Moabit gemeldet und dort freiwillig in Haft begeben. Die nun freigegebenen Geheimdienstakten dokumentieren die mit dem Kanzleramt abgestimmte persönliche Einflussnahme des damaligen BND-Präsidenten Hans-Georg Wieck auf die Justizbehörden, um eine Auslieferung Schalcks nach Ostberlin abzulehnen.
Drei Tage nach seiner Flucht aus der DDR hatte sich Alexander Schalck-Golodkowski am 6. Dezember 1989 abends in der Haftanstalt Berlin-Moabit gemeldet und dort freiwillig in Haft begeben. Die nun freigegebenen Geheimdienstakten dokumentieren die mit dem Kanzleramt abgestimmte persönliche Einflussnahme des damaligen BND-Präsidenten Hans-Georg Wieck auf die Justizbehörden, um eine Auslieferung Schalcks nach Ostberlin abzulehnen. Bild: Imago
Deutschland
Operation Schneewittchen: Als Alexander Schalck-Golodkowski in den Westen floh

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Jetzt freigegebene Akten zeigen, wie der DDR-Devisenbeschaffer Schalck-Golodkowski zum Informanten des BND wurde und im Westen Interna verriet. Zum Beispiel über einen Megabitchip aus Sachsen und Katarina Witt.

Es ist eine eiskalte Dezembernacht, als sich der Stasi-Oberst und Chef-Devisenbeschaffer der SED-Führung, Alexander Schalck-Golodkowski, aus der DDR davonstiehlt. Am 3. Dezember 1989 kurz nach Mitternacht flieht der 57-jährige Staatssekretär und Chef des geheimnisumwitterten Außenhandelsbereichs Kommerzielle Koordinierung (KoKo) zusammen mit...
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