Die bisher spektakulärste Aktion der Identitären Bewegung in Deutschland. 2016 gelang es den rechtsextremen Aktivisten, das Brandenburger Tor zu erklimmen und in bei Greenpeace-Aktionen abgeschautem Stil ihre Banner auszurollen.
Die bisher spektakulärste Aktion der Identitären Bewegung in Deutschland. 2016 gelang es den rechtsextremen Aktivisten, das Brandenburger Tor zu erklimmen und in bei Greenpeace-Aktionen abgeschautem Stil ihre Banner auszurollen. Bild: Paul Zinken/dpa
Sachsen
Chemnitz bald Anziehungspunkt für Rechtsextremisten europaweit?

Die sächsische Gruppe der Identitären Bewegung ist bis ins europäische Ausland gut vernetzt. Gefahren sehen Experten aktuell darin, dass die Identitären gelernt haben, „Kreide zu fressen“.

„Im sächsischen Chemnitz eröffnet ein neues identitäres Hausprojekt. Ähnlich wie im „Castell Aurora“ nahe Linz sollen dort regelmäßig neurechte Veranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus stellt das Zentrum Chemnitz zukünftig auch den Dreh und Angelpunkt für den Aktivismus der identitären Aktionsgruppe Sachsengarde dar.“ So...
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