Coronaschutzverordnung macht Weihnachtsmärkte in Sachsen möglich

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Ab Erreichen der Vorwarnstufe greifen straffere Regeln mit Obergrenzen für "Verweilbereiche"

Dresden. Die am Donnerstag in Kraft tretende, bis zum 17. November geltende neue Coronaschutzverordnung für Sachsen lässt Weihnachtsmärkte grundsätzlich zu. Man wolle den Betreibern vorab Planungssicherheit geben, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in der Kabinettspressekonferenz am Dienstag. Voraussetzung für einen Weihnachtsmarkt sei ein mit örtlichen Kontrollbehörden abzustimmendes genehmigtes Hygienekonzept.  

Ab einer von der Sieben-Tage-Hospitalisierung oder der Bettenbelegung in Krankenhäusern abhängenden Vorwarnstufe habe auf den Weihnachtsmärkten eine Trennung von Bereichen zu greifen. Man unterscheide dann Flanierzonen von Verweilzonen, etwa solchen mit Speiseangebot. Bei letzteren werde nochmals in Bereiche unterteilt, in denen sich weniger als 1000 Personen zeitgleich befinden können, und solche, in denen keine Obergrenze herrscht, dafür aber Kontakterfassung zur Pflicht werde. Ausnahmen seien bei sogenannten 3-G-Reglungen (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene, Getestete) denkbar, so Köpping. Bei einer 2-G-Regelung (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) bestehe auch oberhalb der 1000er-Kapazitätsgrenze keine Pflicht zur Kontakterfassung.  

Die den Weihnachtsmarktbetrieb beschränkenden Sonderregeln greifen ab einer Krankenhausbettenbelegung mit sachsenweit 650 Corona-Patienten auf Normalstationen beziehungsweise 180 auf Intensivstationen. Auch bei einer Sieben-Tages-Hospitalisierung von sieben kann die Vorwarnstufe bereits ausgelöst werden. Es gehe darum auch vor Erreichen des Schwellenwerts "alles im Blick" zu haben, so Köpping.     
 

 

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