Das Wild wird unruhig: Zwei Rehkitze von Wölfen gerissen

Es war nur eine Frage der Zeit. Nun besteht Gewissheit. Die in Sachsen wieder heimischen Wölfe haben ihr Revier in Richtung Mittelsachsen und Erzgebirge erweitert. Jäger fanden den Beweis.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Tauchsieder
    31.01.2014

    Was jetzt Rehkitze? Ja der Klimawandel macht alles möglich.
    Das muss man sich mal vorstellen, da wagt sich doch ein Wolf tatsächlich Fleisch zu fressen, ohne vorher mit dem Jäger gesprochen zu haben. Das ist is`n Ding!
    Vielleicht sollten die Deutschen mal in ihrer Reglementierungswut versuchen Isegrim auf vegetarische Kost umzustellen.
    Zur Sache kann man den betroffenen Landwirten nur eins sagen, dass die Übergriffen auf Haustiere (Schafe oder anderes Getier) immer nur Einzelfalle bleiben werden. In den meisten Fällen sind diese Übergriffe vermeidbar wenn man die Tiere besser geschützt hätte. Im Nachhinein zu lamentieren, dass einem sein Hab und Gut gestohlen oder beschädigt wurde(hier Tiere) bringt gar nichts. Ich lege ja Abends meine Geldbörse auch nicht vor die Haustür. Die Wölfe werden in Sachsen auch so gut leben können. Die tausende an Wildunfällen im Jahr, wo angefahrenes Wild sich in die Wälder flüchtet um dort dann jämmerlich zu verrecken, sind für den Wolf ein gefundenes Fressen. Über diese
    Wildunfälle erscheint kein Artikel in der Zeitung über zwei Rehkitze, im Januar (?), aber schon. Man sollte die Sache etwas gelassener und weniger emotional angehen lassen. Er ist da und damit wird man leben müssen, die Einen damit besser als die Anderen.

  • 2
    7
    31.01.2014

    Ich glaube nicht, dass hier dinge unverhältnismäßig dargestellt werden. eher werden probleme von den 'wolfsflüsterern' systematisch ausgeblendet.
    ich erinnere mich da an einen mdr-beitrag, wo der wolf gnadenlos schöngeredet wurde, geradezu as friedlebendes fabeltier dargestellt wurde, das völlig problemlos ist.
    als erstes wurde ein schafhalter interviewt, der den wolf grundlegend positiv sah und als repräsentativ dargestellt wurde. dabei ist er wohl der einzige weit und breit in der lausitz! nicht zuletzt, da er herdenschutzhunde verkauft.
    als nächstes legte sich eine österreicherin in kanada im sommer auf eine wiese, und rundherum spielte ein wolfsrudel. sie sollte sich da mal im winter hinlegen.
    als drittes wurde die schadensregulierung dargestellt. es wurde dem eigenheim- und schafsbesitzer attestiert, dass es der wolf war. nutzte ihm aber nicht, da er stattdessen eine anzeige wegen tierschutz bekam, da das schaf an einer kette angetütert war.
    ist das objektive berichterstattung, die ich mit meiner gez-gebühr bezahle?
    da kaufe ich doch lieber die freie presse, die auch mal über die dinge schreibt, so wie sie sind und nicht so, wie sie sich leute schönreden, die vor allem in der stadt wohnen.

  • 14
    0
    30.01.2014

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    "Das Wild wird unruhig: Zwei Rehkitze von Wölfen gerissen".
    Ein großer Artikel auf Seite 2 Ihrer Zeitung mit Foto - beachtlich!
    Ich finde es schade, dass der Wolf immer sehr reißerisch in Ihrer Zeitung als sehr gefährlich dargestellt wird. Warum berichten Sie dann nicht in selbigem Stil von den unzähligen Tieren, welche durch die Jäger geschossen wurden? In wieviel Fällen ist hinterher herausgekommen, dass es sich gar nicht um Wölfe, sondern um Hunde oder fingierte Geschichten handelte - dass wird dann nicht mehr erwähnt - oder als verschwindend kleine Randnotiz.

    Da stellen sich hier viele Fragen, u.a. wird das Wild unruhig oder die Jägerschaft; der Wolf "musste" früher gejagd werden, damit keiner das Wild den Jägern streitig machte; kommen dann auf Seite 2 auch alle durch Jäger geschossenen Tiere mit Foto; ist eigentlich noch bekannt dass der Haushund -der beste Freund des Menschen- die domestizierte Form der Wolfes ist oder ist das schon zu lange her; ist eigentlich bekannt, dass es streunende Hunde gibt; es ist nicht bekannt, dass ein Mensch vom Wolf je angefallen wurde und alle reden von Umwelt- und Naturschutz, aber keiner ist bereit über den Tellerrand hinauszusehen, mir fällt noch verschiedenes ein - aber vielleicht regen diese Denkansätze verschiedene Leute für die freie Natur an.

  • 1
    0
    Interessierte
    30.01.2014

    Die Wölfe kehren zurück ….

    Altchemnitz > wurde als einreihiges Waldhufendorf, schon früh zum Chemnitzer Benediktinerkloster gehörig, um 1200 als „Antiqua Kemnitz“ urkundlich ersterwähnt. Eine weitere Nennung stammt aus dem Jahr 1311 („Alden Kempnitz“).
    Man bezeichnete den Ort als im Vergleich zur jüngeren Stadt Chemnitz ältere Siedlung.
    Als erste Siedler gelten Wolfsjäger , deren Anwesen sich in etwa an der heutigen Straßenbahnendhaltestelle 6 befunden haben müssen

    Wie Altchemnitz bezeichnet Altendorf > den Ort als im Gegensatz zu Chemnitz ältere Siedlung. Ebenso siedelten sich hier Wolfsjäger an, die sich zwischen der heutigen Waldenburger- und Limbacher Straße niederließen.

  • 13
    2
    30.01.2014

    @726088...Genau, alles was man nicht essen kann gehört ausgerottet. Das "Rotkäppchensydrom" wird fleißig weiter verbreitet zum Nutzen von wenigen, die dann vielleicht weniger zu jagen hätten. Landwirte und Schäfer müssen sich eben einstellen. Die Zeiten ändern sich in allen Branchen und man muß sich anpassen.

  • 0
    18
    726088
    30.01.2014

    Die Menschen haben Angst vor der Rückkehr der Wölfe. Das liest man aus jedem publizierten Beitrag, in allen Medien. da helfen offensichtlich auch keine mit viel Aufwand betriebene Aufklärungskampagnien der Bevölkerung. Warum wird das nicht von den Verantwortlichen Politikern berücksichtigt?

    Niemand braucht diese Wölfe! Stoppt die Verschwendung von Steuermitteln für diesen Unsinn, den nicht ohne Grund ausgerotteten Wolf in unseren Wäldern wieder heimisch zu machen.



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