Freistaat Sachsen will alle Lehrer mit Dienstlaptops ausstatten

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Bislang nutzen die Lehrkräfte für Homeschooling und Co. weitgehend ihre eigene Technik. Dem will das Kultusministerium nun ein Ende bereiten.

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2323 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    GisSchrutek
    19.05.2021

    Zeitungss

    Danke für Ihren bezugnehmenden Beitrag , ist mir im Wesentlichen "aus dem Herzen gesprochen" !!!

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    1
    Zeitungss
    18.05.2021

    @GisS....: Schon einmal irgendwo gehört ? Der TON macht die MUSIK ! In solchen Sachen ist Ihr Schützling nicht gerade zimperlich, was auch für andere Themen zutrifft. Es geht mir hier nicht um das Thema PC, sondern um den Auftritt unserer "Bildungsgeber", welche gelegentlich kuriose Züge annimmt. Natürlich hält die Zunft zusammen, Sie lieferten gerade den besten Beitrag dazu. In diesen Zeilen geht es nicht um Neid, sondern um Umgangsformen.

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    GisSchrutek
    18.05.2021

    Sehr geehrte @mausi42,

    bei Ihren Kommentaren, beginnend mit "Also ich weiß ja nicht..." könnten Sie es besser belassen! - Über Sachverhalte, in die ich keinen rechten Einblick habe, würde ich mich mit Kommentaren etwas zurück halten.

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    GisSchrutek
    18.05.2021

    tbaukhage
    vor 18 Stunden
    "@mausi: Augen auf bei der Berufswahl! Oder jetzt noch schnell Seiteneinsteiger werden. Wir nehmen jeden, der noch Puls hat..."

    Ironie off...danke! Besser hätte man`s nicht ausdrücken können! Diese ewigen an Neid grenzenden Meinungsäußerungen hören nie auf. Den pädagogischen Alltag mit den allumfänglichen Aufgaben und Nebenfunktionen (nicht nur "Stundenhalten"!) können viele nicht einschätzen, und nicht jeder Seiteneinsteiger (und jetzt die Eltern zu Hause) bewältigt diese Anforderungen. Lehrer wird man nicht so "nebenbei"! (in meinem Falle: 4 Jahre Grundschullehrerstudium + extra 4 Jahre Hochschulfernstudium; Sonderschulpädagogik). - Ich traue mir zu, auch aktuell noch alle medialen und individuellen Anforderungen für MEINE SCHÜLER mit Verantwortung und gern hinzubekommen, bin allerdings nach 42 Dienstjahren seit 2019 im Ruhestand.

  • 2
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    Mausi42
    18.05.2021

    @GisSchrutek
    Also ich weiß ja nicht welcher Lehrer keinen normalen PC zu Hause hat?Also ich weiß ja nicht wie groß Ihre schule ist/war,aber es rennen ja auch nicht gleichzeitig 15 Lehrer da rum,und selbst wenn es gibt mehr als genug Räume,selbst bei uns hätten 25 Lehrer gleichzeitig Platz!
    @Pimbolie
    Vielen Dank für Ihre Zustimmung,und genauso ist es ja.Man darf ja einen Festbetrag zur Abschreibung nicht übertreten,ich darf auch nur 3 von meinen Versicherungen steuerlich absetzen,der Rest ,Pech gehabt.

  • 3
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    tbaukhage
    18.05.2021

    @grummholz: …deshalb sprach ich ja auch von „schriftlichen Arbeiten“…
    Und auch ein Linux-Server ist nur so sicher, wie es die Fähigkeiten seines Admins erlauben. Ich manage die Linuxserver (squid, samba, sendmail, LAMP, …) unserer Schule (anfangs unter Suse4.2 (1996) , später dann unter LFS). Ich denke, ich weiß worum es geht, wenn von Datensicherheit gesprochen wird. Und ich denke, dass das, was ein Großteil der Schulen und der Kollegen da praktizieren, eher ein Witz ist. Und - um auf die zukünftigen Dienst-PCs der Kollegen zurückzukommen - ohne eine zentrale Beschaffung, Pflege und vor allem Administration dieser Geräte wird Datensicherheit ein Witz bleiben.

  • 3
    1
    grummholz
    17.05.2021

    @tbaukhage: Auch wenn sie Lehrer sind und ich war. In der Informatik (z.B. Datenbanken) stehen auch Klassearbeiten als Bits auf Speichermedien.
    Wenn man mit solchen Daten nachlässig umgeht, können diese natürlich in das Internet gelangen (ziemlich unwahrscheinlich). Aber ich "fachsimble" darüber nicht weiter.

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    tbaukhage
    17.05.2021

    @mausi: Augen auf bei der Berufswahl! Oder jetzt noch schnell Seiteneinsteiger werden. Wir nehmen jeden, der noch Puls hat. So bekommt man einen Dienstlaptop, 8000€ netto Gehalt, 90 Tage Urlaub, nachmittags frei, hochmotivierte Schüler, liebreitzende Eltern und einen fürsorglichen Arbeitgeber. Und wenn man zu dem schön artig ist, wird man sogar verbeamtet. Also schlicht das Paradies vorweggenommen.
    Übrigens kann man auf einem PC durchaus Linux installieren (kostenfrei), LibreOffice (kostenfrei) Gimp (kostenfrei), Acroread (kostenfrei)... Und LernSax, BigBlueButton, Moodle, DeepL, ... sind (kostenfreie) WEB-Anwendungen.
    @grummholz: Klassenarbeiten und andere schriftliche Unterlagen stehen i.a. nicht im direkten Kontakt mit dem Internet - ganz im Gegensatz zu Schülerdaten, die auf den privaten PCs der Lehrer verarbeitet werden!

  • 7
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    Pimboli
    17.05.2021

    Ich muss Mausi42 zustimmen. Dazu kommt: Für Homeoffice kann man als Arbeitnehmer (also auch als Lehrer!) Anschaffungen von Technik usw. steuerlich geltend machen. Aber wenn man Kinder hat, die ja die Schule auch als Homeoffice betreiben, bleibt man auf den Kosten für Laptops, Energie etc. sitzen, das darf man nicht von der Steuer absetzen. Doch arbeiten unsere Kinder seit Monaten von zu Hause aus und müssen auch mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden.

  • 5
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    GisSchrutek
    17.05.2021

    (Mausi42) ...Viele Lehrer haben (nur) einen mobilen Laptop und keinen festen PC zu Hause. Auf diesem sind auch private Daten gespeichert, die nicht an die Öffentlichkeit gehören! Schulische Daten durften (meine Dienstzeit!) nicht mit nach Hause genommen werden, der Datenschutz wurde uns in jeder Dienstberatung (mit Unterschriftnachweis!) gepredigt! Das ist jetzt auf Grund des oft erforderlichen Homeschoolings der Lehrer anders, aber nicht sicher! So ist eine Trennung Schuldaten/privat wichtig und vernünftig. Sie wollen die Daten Ihrer Kinder sicher nicht weltweit verbreitet sehen, oder? Ich hatte mir vor ca. 20 Jahren im Rahmen der Lehrplantätigkeit/ Lehrerfortbildner einen eigenen Laptop zugelegt (effektiveres Arbeiten)... Und die anzuschaffenden Geräte verbleiben sicher im Eigentum der Schule! Die Vorbereitungen kann nicht jeder Lehrer in der Schule machen (Räumlichkeiten), und ich wäre manche Tage oder Wochenenden (Gutachten, Schule zur Lernförderung) gar nicht nach Hause gekommen!

  • 7
    2
    grummholz
    17.05.2021

    @tbaukhage Ja ich war Informatikerlehrer , habe unter anderen auch Datenbanken, Linuxserver und Programmierung an mehreren Schulen, dort wo es klemmte unterichtet. Ich habe nie eine derartige Erklärung unterschreiben müssen. Hätte ich mich auch danach gerichtet, hätte ich diesen Unterricht nur mit einem Blatt Papier und einen Stift machen müssen. Ich sehe, dass man mit dieser Initiative wieder Scheinlösungen schaffen will um das allgemeine Dilemma zu vertuschen.
    Demnach dürfte ein Lehrer auch nie irgendwelche Unterlagen, Klssenarbeiten etc. mit nach Hause nehmen.
    Wenn man diesen Beruf ergreift sollte man das mit aller Kraft tun. Welche Schule ist denn in der Lage, allen Lehrern einen störungsfreien Arbeitsplatz zu liefern, schauen Sie doch einfach mal in die Lehrerzimmer.
    Im übrigen: dedn Datenschutz sollte man schon beachten.

  • 7
    14
    Mausi42
    17.05.2021

    Die Lehrer bekommen neue Technik,aber was ist mit uns?Wir mussten uns auch alles kaufen und das ist wie jeder weiß,nicht gerade billig.Wir hatten einen Laptop,aber nicht die dafür notwendige Software,die Software neu installieren,hätte uns mehr gekostet als ein neuer!Noch dazu braucht es einen größeren Speicher usw.,das nächste Problem ist das Internet,sehr stabil ist es bei uns nicht,vor allem im Home-Office.Den Schülern wird vorausgesetzt daß sie alles daheim haben,aber den Lehrern wird alles gestellt!Wie sollen Leute die Technik bezahlen die Hartz4 bekommen,die aus gesundheitlichen Gründen nur auf 650€ oder gar 450€ Basis arbeiten,hat diese Eltern schon Mal jemand gefragt?NEIN!Die meisten unserer Lehrer gehen in die schule und machen dort die Vorbereitung,einfach deshalb weil sie dort alles haben!

  • 24
    1
    Suppenfrosch
    16.05.2021

    Deutschland 2021. Jahr 2 der Pandemie. Seit beinahe 6 Monaten findet kein normaler Unterricht mehr statt. Erst jetzt gibt es Mittel für Laptops. Da ist noch kein konkretes Modell gewählt, geschweige denn bestellt oder gar ausgeliefert.

    Realsatire in Reinform.

  • 23
    1
    Marcel011287
    16.05.2021

    Ein erster Schritt für die Digitalisierung. Bedauerlich das erst Corona kommen musst um den Stein ins Rollen zu bringen. Ich hoffe die Laptops erhalten auch die notwendige Software und bezüglich des Datenaustauschs sollte auch eine sichere Lösung gefunden werden. Jedes kleine 10 Personenbüro ist hinsichtlich Ausstattung weiter als die Schulen mit ihren knapp 32.000 Lehrern in Sachsen.

  • 15
    4
    Fisch
    16.05.2021

    Nicograbner: So ist das auch nicht gemeint. Homeschooling kann doch nicht die Zukunft sein. Das Geld gehört in die Ausstattung der Schule. Davon profitieren Lehrer UND Schüler. Was soll der Schüler sagen: Der Computer gehört nun zum Arbeitsmittel und muss mir von der Schule gestellt werden?

  • 24
    7
    nicograbner
    16.05.2021

    @Fisch Ich verstehe wiederum Ihre Argumentation nicht so richtig. Laptops für Lehrer:innen zu beschaffen hat doch erst einmal nichts damit zu tun, wo die Lehrer:innen damit arbeiten - oder?
    Und warum sollen diese dann unbedingt in die Schule fahren, wenn Homeschooling auch von zu Hause aus funktioniert? Weil "andere" das auch müssen? Damit ist ja keinem geholfen, und Homeoffice sollte doch eigentlich das Gebot der Stunde sein, wenn es sich einrichten lässt.
    Ich bin übrigens selbst Lehrer, und ich arbeite mit einem privat gekauftem Laptop - "leisten" kann ich mir das, aber darum sollte es doch bei Arbeitsmitteln nicht gehen. Der Arbeitgeber hat die Arbeitsmittel zu beschaffen. Ein Arbeiter in einer Fabrik wird auch keinen eigenen Bohrschrauber mitbringen müssen und der Beamte im Finanzamt sitzt dort auch nicht an seinem privaten PC.
    Also führen wir doch keine Neiddebatte, sondern freuen wir uns, dass nun endlich etwas Selbstverständliches passiert.

  • 22
    6
    tbaukhage
    16.05.2021

    @grummholz: Wenn Du Lehrer warst, noch dazu für Info, wüsstest Du eigentlich, dass jeder Lehrer dafür unterschreiben musste, keine Schülerdaten auf Privat-PCs zu speichern bzw. zu verarbeiten.
    Dass das bis heute nicht eingehalten wird, liegt schlicht daran, dass die Dienst-PCs zwar seit einem Jahr lautstark angekündigt werden, bisher aber noch kein einziger ausgeliefert wurde.
    Für die materielle Ausstattung ist im übrigen der Schulträger verantwortlich, i.a. also die Gemeinde. Zumindest in unserem Falle gab es seitens des Schulträgers noch nicht einmal Gespräche oder gar eine Abstimmung mit uns, welche Gerätetechnik angeschafft werden soll.
    In anderen Bundesländern (zB. NRW) werden den Lehrern Laptos in die Hand gedrückt, die aufgrund ihres Alters (aus 2012) nicht mehr verkäuflich sind. Lehrer in Teilzeit müssen sich einen Dienstlaptop teilen (nein, kein Witz!).
    Und ja, es wäre für uns Lehrer kein Problem, ein Laptop oder Tablet selbst zu kaufen - aber: siehe ganz oben...

  • 30
    17
    Fisch
    16.05.2021

    Pixelghost: Wenn Homeschooling ist, ist die Schule so gut wie leer. Also können sich die Lehrer auch gut verteilen. Besser wie manch Andere in anderen Berufen. "Grummholz" gebe ich recht. Ein Laptop ist doch bei einem Lehrergehalt bestimmt drin. Von den Schülern wird dies vorausgesetzt.

  • 28
    12
    1624480
    16.05.2021

    Die Technik ist mein arbeitsmittel und die stellt nun mal der Arbeitgeber. Bei Lehrern setzt man voraus, dass diese die eigene technik nutzen und bezahlen. Auch die Nebenkosten wie Strom, heizung. In welchem Beruf ist das so?
    Was wäre, wenn wir dies nicht täten. Ehrlich. Wo wäre dann Unterricht möglich. Wie gross wäre dann das Geschrei?
    Ach so, dann kommt noch das Argument mit dem vielen Geld, was sie verdienen.
    Ehrlich, welche Arbeitnehmer kaufen sich einen Computer und arbeiten mit diesem zu Hause. Datenschutzbeauftragte euer Einsatz bitte jetzt. Z. B. Bankwesen. Kontodaten auf privatem Rechner. Sichere Internetverbindung.
    Alle schülerdaten, Noten, anwesenheiten auf dem privatrechner. Das geht.?!
    Aber es ist bald Weihnachten. Dann bekommt jeder seinen neuen Laptop. Prima. In der Schule fehlen schnelles Internet, WLAN, beamer, Drucker, Software, Technik für die Schüler.
    Ist nur eine Beruhigung für alle und ein verschieben der Digitalisierung auf die Lehrer. Aber keine Lösung.

  • 39
    18
    grummholz
    16.05.2021

    Ich war auch Lehrer und habe vor allem die Informatik unterichtet.
    Meine Technik und die war sehr umfangreich, habe ich mir selbst gekauft. Bei den heutigen Preisen wird ein Lehrer nicht arm, wenn er sich die Technik selbst kauft. Schließlich gibt es genügend Berufe, die ihr Werkzeug auch selbst kaufen und viel weniger verdienen.
    Gut, eventuell sollte man sie bei der Software unterstützen und das Kultusministerium sollte für gute Bedingungen und angepasste Lehrpläne sorgen.

  • 32
    10
    Pixelghost
    16.05.2021

    @Fisch, weil genau das, dass die Lehrer in die Schule kommen, dort auf KollegInnen treffen und sich eventuell infizieren, verhindert werden soll.
    I.Ü. wäre ich dafür, dass beides richtig gut funktioniert: HomeOffice der Lehrkräfte eben von Zuhause aus UND das Verfolgen des Unterrichts durch Schüler die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in die Schule kommen können.

    Flexibilität ist das Zauberwort.
    Dazu braucht es die Ausstattung in den Schulen mit Breitbandverbindungen die was taugen und ausgebautem LAN/WLAN, das auch mit entsprechender Stärke in jedem Raum ankommt.
    Aber zuerst mal wird den Datenschutzbeauftragten literweise Schweiß von der Stirn laufen.
    „Die Schule ist der Arbeitsort.“ Wo erstellen LehrerInnen ihre Lehrunterlagen? Wo machen sie ihre Vorbereitungen? Wo kontrollieren sie die Klassenarbeiten?

    Wenn die Schule als ARBEITSORT so festgeschrieben wäre, wie Sie das sehen, kämen die nie nach Hause. Ist i.Ü.bei ErzieherInnen genau so.

  • 29
    13
    quatschkopf
    16.05.2021

    Ich würde mir das noch mal überlegen. Ich glaube nicht dass sich dieses Internet und Computer durchsetzen.

  • 39
    23
    Fisch
    16.05.2021

    Verstehe ich nicht ganz. Warum werden die Schulen nicht ordentlich ausgestattet. Dann können auch die Lehrer von der Schule aus, Homeschooling durchführen. Die Schule ist der Arbeitsort.