Mediziner: Klinikum Chemnitz bundesweit von Covid-19 am stärksten betroffen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Christoph Josten von der Uni-Klinik Leipzig verlangt den sofortigen Lockdown. Die Situation insbesondere auf den Intensivstationen sei deutlich dramatischer als meist dargestellt.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

2525 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    chemnitzmischa
    28.04.2021

    Lisa13, Ihr Verlust tut mir leid.

    Auch wir hatten einen Todesfall (93) in der Familie. Ich finde es trotzdem fragwürdig, alles aus der Sicht der Todesfälle zu sehen.

    Wie Sie schreiben, haben Sie und Ihr Mann sich an "aber auch alles", an alle Vorschriften und Regeln gehalten - und trotzdem!

    Ist ihnen da der Gedamke gekommen, dass Regeln und Maßnahmen eben nicht immer zielführend sein könnten, Leben zu retten und dass die Forderung, bei der Einschränung von Grundrechten Augenmaß, Angemessenheit und Wissenschaftlichkeit zu beachten, nicht von Spinnern, sondern von verantwortungsbewussten Menschen kommt?

    Dass Sie würdevoll Abschied nehmen konnten, ist übrigens den Forderungen, die Würde im Sterben auch in diesen schwierigen Unständen unbedingt zu wahren, zu danken. Das war in ersten Phasen nicht erlaubt und wurde durch beharrliche "Grundrechtsspinnerei" und empathische Mediziner gegen die brachialer-lockdown-Fraktion durchgesetzt.

    Alles Gute.

  • 26
    5
    Lisa13
    16.04.2021

    danke für die netten Worte vonLola und DoreenW68
    ja die COVID-19 Station hat und würdevoll Abschied nehme lassen , dafür danke . Allen welche meinen Betrag mit einem roten Daumen versehen haben ...was ist n ihren Köpfen ...ich wünsche keinen was schlechtes ..selbst diesen Menschen nicht ...

  • 34
    10
    brandus
    15.04.2021

    Einen Gedanken aus den Kommentaren. Eigenverantwortung, heißt Verantwortung für den Anderen... gibst bei EGOisten nicht.

  • 33
    7
    Lola
    15.04.2021

    Sehr geehrte Lisa13,
    Sie hatten einige Posts geschrieben die mir in Erinnerung blieben. Ich so immer an Sie gedacht hatte und für Ihren Mann Gehöft hatte.

    Mein herzliches Beileid Ihnen und Ihrer Familie und ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft für kommende Zeit.
    Das Sie noch mal Ihren Mann sehen dürfen.

  • 42
    9
    DoreenW68
    15.04.2021

    Hallo Lisa,
    in Ihrer Trauer und Wut haben Sie genau die richtigen Worte getroffen! Danke dafür!
    Ihr Verlust tut mir unendlich leid.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft!

  • 48
    14
    Johannludwig
    15.04.2021

    Bin ja mal gespannt, wie lange die Deppen in der sächsischen Staatskanzlei noch warten wollen, bis sie endlich reagieren!?!?
    Nach der 2. Welle hat sich ein sächsischer MP betroffen gezeigt und mitgeteilt, man habe zu spät reagiert. Das solle nicht nochmal passieren!?!?!?!?
    Wo issser denn????
    Hab ich da was falsch verstanden???

  • 46
    9
    Kumasy
    15.04.2021

    Hallo Lisa13,
    Ihr Beitrag hat mich gerade sehr betroffen gemacht... wie schrecklich! Ihr Verlust tut mir sehr leid. :(

  • 44
    22
    klali
    15.04.2021

    @censor: Für Ihre Behauptung, dass jedes Jahr 20 Kliniken geschlossen werden, können Sie sicher jeden erforderlichen Beweis erbringen?

    Wo war Ihr Zorn und der, von so vielen aus diesem Forum, als mit der Einführung von Schwarzer Null und Schuldenbremse, die öffentlichen Haushalte kaputtgespart wurden, ein möglichst hohes Maß an Privatisierung, auch der Krankenhäuser, zum erklärten Ziel wurde, und mit Hartz IV der stetige Abbau sozialer Leistungen seinen unrühmlichen Höhepunkt erreichte? Es war das Werk konservativer und neo-liberaler Politiker, beeinflusst durch die "Beratung" aus der Wirtschaft. Viele Bürger fanden das vollkommen in Ordnung, weil sie für sich erhofften, ein paar wenige Cent Sozialabgaben einzusparen.

    Es geht Ihnen vermutlich überhaupt nicht um Lösungen; Sie scheinen mir eher interessiert, Unwillen zu schüren.

    Wer anpackt trägt zur Lösung der Probleme bei. Wer nichts tut, der macht keine Fehler; hat aber dann auch kein Recht zu meckern!

  • 24
    21
    KTreppil
    15.04.2021

    Wenn in den letzten Jahren, sogar noch 2020 Kliniken nicht zurückgefahren oder geschlossen hätten, hätten wir mehr Normal- und ITS Bettenkapazität! Dann müsste natürlich auch noch genügend Personal zur Verfügung stehen. Beides aber Probleme, die die Politik hätte verhindern bzw. ändern können.
    @435200, natürlich hat das nichts damit zu tun, ob es im Vorfeld zu Infektionen kommt, keiner würde das behaupten.
    Infektionen verhindern zu können, wäre der Idealzustand, alle bisherigen Maßnahmen und Lockdowns konnten dies jedoch nicht. Aufgabe der Politik ist, kurz- und langfristig Voraussetzungen zu schaffen, das eine Gesellschaft mit einer Pandemie klar kommen kann. Belastbarkeit des GW gewähleisten und wenn verfügbar Impfstoff und Medikamente zur Verfügung stellen gehört dabei zum Vordringlichsten. Die Gesellschaft ist gefordert, ihren Beitrag zu leisten, alles kann nur gemeinsam bewältigt werden. Leider aber aktuell: Politik hat versagt, ALLE Last liegt bei der Gesellschaft.

  • 76
    20
    Lisa13
    15.04.2021

    wenn ich hier die lock down Gegner lese könnte ich kotzen ...wir haben alles , aber auch alles seit November eingehalten ...kein Einkauf...wurde nur bei Rewe abgeholt , keine 10 Minuten...mit keinem aus der Familie getroffen...mein Mann wurde in der Tagespflege täglich , negativ getestet und ist heute nach 18 Tagen ITS in Chemnitz für immer von uns gegangen...Todesursache dieser scheiß Virus , den es bei so vielen nicht gibt ...schämt euch

  • 34
    41
    Schnorx
    15.04.2021

    @ Limbacher
    einen richtigen Lockdown hatten wir noch nie...
    das erzählen Sie mal denen, die seit 6 Monaten zu haben. Offenbar liegt es nicht an denen, ggf. sollten die mal aufmachen und der Rest zu.

  • 75
    30
    435200
    15.04.2021

    @censor:
    "Jedes Jahr schließen 20 Kliniken, womit jedes mal 1000e Betten wegfallen."

    Und Sie meinen, wenn die Kliniken nicht geschlossen wären und die Betten nicht weggefallen wären würden sich weniger Menschen infizieren? Komische Logik!
    Und wenn jemand so ein Klinikbett braucht, ist das Kind leider schon in den Brunnen gefallen.

    Die Betten werden gebraucht, weil es zu viele Egoisten gibt! Wegen dieser "grundrechtsbeschränkten" Egoisten wurschteln wir seit Monaten mit einem halbherzigen Lockdown.

  • 33
    82
    Urlaub2020
    15.04.2021

    Wenn ihr so scharf aufs Impfen seid könnt ihr ja gerne Astrazeneca nehmen.

  • 97
    35
    435200
    15.04.2021

    Toll, wie die von Kretsche so viel gerühmte "Eigenverantwortung" klappt. So geht sächsisch!

    Jeder trabt draußen rum, trifft sich mit dem Kumpel auf ein Bier oder die Rentner fahren bissl mit dem Corsa durch die Gegend und tratschen masken- und abstandslos vorm Supermarkt.

    Musste erst gestern beim Netto dem Kunden hinter mir an der Kasse wieder mal den Unterschied zwischen 50 cm und 1,50 m erklären.

    Und das Volk versammelt sich am Wochenende munter und spaßig am Geyrischen Teich oder geht zum Klopapier kaufen in den Plauener Babyschuhladen.

    Und dann kann sich der Herr Landrat Vogel und sein Herr Reißmann lt. gestriger PK wieder mal nicht erklären, woher die ganzen Infektionen kommen (Dejavu vom Dezember!).

    Und die überbrückungshilfekassierende Wirtschaft sträubt sich (leider erfolgreich) gegen Homeoffice- und Testpflicht für die Mitarbeiter.

    Mich wundert so langsam gar nichts mehr.

  • 74
    43
    Lumixer
    15.04.2021

    Eine Gratwanderung zwischen Gesundheit und wirtschaftlichem Überleben. Hier noch Entscheidungen zu treffen, um es jeden recht zu machen, ist unmöglich. Für die betroffenen auf beiden Seiten ist es unerträglich, absolut nachvollziehbar. Der Pandemie- und Impfplan wurde seinerzeit ohne Mutationen gemacht, die ansteckender und tödlicher sind. Wir können jedoch noch froh sein, nicht die südafrikanische Variante im Umlauf zu haben. Wenn Lockdowns, dann bitte richtig und knallhart, nicht die Lockdownchen wie bisher. In dieser Zeit kann man impfen, Tag und Nacht. Wer das Angebot nicht wahrnimmt, obwohl er zum angesprochenen Personenkreis zählt, sollte mit Nachteilen rechnen müssen und die Impfung auch selbst zahlen, die er später wünscht - als Privatleistung. Erleichterungen für Geimpfte einzuräumen, um Anreize zu schaffen, halte ich insofern für sinnvoll.

  • 55
    117
    censor
    15.04.2021

    Das einzige, was diese Leute fordern können, ist Lockdown, Lockdown und nochmals Lockdown.
    Ständig wird die Gesellschaft in Haftung genommen für Versäumnisse, die ganz woanders liegen - nämlich in der Regierungspolitik, wo sein Jahrzehnten völlig falsch verfahren wird.

    Jedes Jahr schließen 20 Kliniken, womit jedes mal 1000e Betten wegfallen.
    Seit Herbst 2020 wurden über 6000 ITS-Betten bundesweit abgebaut - angeblich wegen fehlenden Personals.

    Und kommt eine Viruswelle, egal ob mit Corona oder Influenza oder dem xyz-Virus, bricht alles zusammen.

    Lockdown ist das denkbar unbrauchbarste Mittel, denn dadurch wird wesentlich mehr Schaden angerichtet als verhütet - man denke nur aus dem Steuerausfall.

    Dieses Geld könnte man in das Gesundheitssystem stecken und damit das Problem bei der Wurzel anpacken.

    Zeiten mit hoher Auslastung der Kliniken gab es immer und wird es immer geben.
    Das A und O ist, darauf vorbereitet zu sein. Dazu hatte man jetzt lange genug Zeit.

  • 71
    22
    Kastenfrosch
    15.04.2021

    "Jeder, der sowas in den letzten Monaten gesagt hat, darf jetzt gerne nochmal darüber nachdenken."

    Dann müsste die Konsequenz wohl lauten, dass man falsch lag mit der Gefährdung durch das Virus. Wird eher nicht passieren. Stattdessen ist man derzeit vorrangig damit beschäftigt, darauf zu verweisen, dass die Pandemie mit mehr Intensivbetten kein Problem wäre. Oder damit, auf die gestiegenen Testzahlen als Ursache der steigenden Zahlen zu verweisen. Man darf sich schon fragen, was passieren muss, damit bestimmte Personen den Ausnahmecharakter dieser Lage anerkennen.

  • 67
    38
    1970449
    15.04.2021

    Gut, dass Schnorx dem "angeblichen Experten" Prof. Dr. med. habil. Christoph Josten mal erklärt, was eigentlich Sache ist. Immerhin ist "ich" seit Anfang Januar sowas von zu, zuer geht gar nicht. Auch Sepiadiver stellt unmissverständlich klar, dass seit Dezember "alles zu" ist. Man sitzt halt in seiner Kammer und hungert sich so durch, bringt keinen Fuß vor die Tür. Warum sich trotzdem jeden Tag über tausend Sachsen mit Corona neu infizieren, muss irgendwie am Wetter liegen. Auf jeden Fall müssen endlich Lockerungen her! "Björn" Höcke bringt es auf den Punkt: "Der Thüringer Landes- und Fraktionschef Björn Höcke sprach im Zusammenhang mit Corona von einer 'herbeigetesteten Pandemie' und einem 'Test-Wahnsinn'. Er sagte: 'Die Testung und die Anzahl der Testung führt überhaupt dazu, dass wir eine Pandemie haben.'" (ÄrzteZeitung v. 12.04.) Genial!

    Falls sich jetzt jemand die Augen reibt und fragt, ob er vielleicht gerade schlecht geträumt habe: Nein, alles real.

  • 117
    32
    Wolfgangdererste
    15.04.2021

    Sepaidiver@ Schulen zu, Kindergärten zu, Geschäfte zu, Modellprojekte beenden, Ausgangsbeschränkung, Test in den Betrieben als Pflicht - auch für AN. Für die Politik-Wahlkampfmodus beenden und sofort handeln (ab Montag). An die Ü60 jährigen - mit den jüngeren sich solidarisch erklären und die Impfangebote annehmen um das Gesundheitswesen für sie zu entlasten.

  • 120
    37
    Limbacher
    15.04.2021

    Sepiadiver
    Es hat eben nicht alles zu. Im Gegenteil, es wird trotz der kritischen Lage noch mehr geöffnet. Supermärkte hatten schon immer auf. Es wird auch nur sehr wenig kontrolliert was die Gruppenansammlungen im privaten angeht. Auf Arbeit kontrolliert auch so gut wie niemand, ob überhaupt Hygieneregeln eingehalten werden. Einen lockdown hatten wir bisher nie.

  • 124
    25
    neuhier
    15.04.2021

    @Sepiadiver und Schnorx: Fahren Sie mal früh um 7 durch Chemnitz: der Berufsverkehr ist stark wie immer. Die meisten gehen normal auf Arbeit. Die Schulen sind auch offen. Das nennen Sie strikten Lockdown?

  • 117
    20
    quatschkopf
    15.04.2021

    Weil lockdown nicht gleich lockdown ist. "Alles zu" stimmt halt nicht. Zu viele gehen immernoch normal und Büro oder in die Fabrik und sind da mit zig Menschen in Kontakt. Aber da Zeit sich die Politik nicht ran. Lieber wird eine sinnlose Ausgangssperre beschlossen oder die relative gefahrlose Außengastronomie verboten.
    Harter Lockdown ja bitte aber fair und sinnvoll.

  • 185
    46
    DerGebirger
    15.04.2021

    „Aber es ist doch nur wie eine Grippe!“

    „Ich kenne niemanden, der einen schweren Verlauf hatte! Das ist alles total übertrieben!“

    „20 Minuten Maske tragen beim Einkaufen beschränkt mich in meiner Freiheit!“

    Jeder, der sowas in den letzten Monaten gesagt hat, darf jetzt gerne nochmal darüber nachdenken.
    Insbesondere die „Eine Maske nervt mich beim Atmen“ Fraktion darf gerne einen beatmeten ITS Patienten mal darauf ansprechen.

  • 63
    116
    Schnorx
    15.04.2021

    ...sagt Josten "Ich glaube, wir müssen einmal die Bremse anziehen."

    Der angebliche Experte scheint gar nicht zu wissen das viele Unternehmen, wie z.B. ich, seit Anfang Januar eine Vollbremsung hinlegen. "Zuer" als zu geht nicht.

  • 64
    154
    Sepiadiver
    15.04.2021

    Wieso wird ein Lockdown gefordert? Den haben wir doch seit dem 2.11.2020. Erst als Lightversion und seit Dezember alles zu.
    Der Arzt sollte seine Forderung mal konkretisieren!