"Pegida-Institut": Werner Patzelt geht leer aus

37 Millionen Euro sollten zur Erforschung des gesellschaftlichen Zusammenhalts nach Sachsen fließen. Nun aber erhielt nur die Universität Leipzig einen Teilzuschlag.

Dresden.

Werner Patzelt gibt an, dass er vor vier Jahren auf die Idee gekommen sei, gemeinsam mit Joachim Klose, dem Landesbeauftragten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sachsen - und sogar noch bevor es zur ersten Pegida-Demonstration in Dresden kam. Ihr Plan, ein neues "Institut für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt" gründen zu können, schien schon zwei Jahre später aufzugehen.

Der damals für Wissenschaftspolitik zuständige Unionsfraktionsvize im Bundestag, ein gewisser Michael Kretschmer, habe sich nämlich "unser Anliegen in besonderer Weise zu eigen" gemacht: "Seine Bemühungen führten im November 2016 dazu, dass in den Bundeshaushalt erhebliche Mittel für ein an einer sächsischen Universität zu errichtendes ,Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt' eingestellt wurden." So hat es der Politikwissenschaftler der TU Dresden erst kürzlich in seinem Buch "Neue Deutsche in einem alten Land" festgehalten.

Mit den "erheblichen Mitteln" waren immerhin 37 Millionen Euro über mehrere Jahre gemeint. Dass die Summe nicht ausschließlich nach Sachsen gehen würde, wurde indes ziemlich schnell klar. Nachdem Kritiker vor der Finanzierung einer parteinahen konservativen Denkfabrik als Reaktion auf Pegida warnten und sogar eine Protestpetition verabschiedeten, schrieb das Bundesforschungsministerium letztlich den Aufbau eines "dezentralen, an unterschiedlichen Standorten angesiedelten" Instituts aus. Dieses sollte "die in Deutschland vorhandenen Potenziale und Kompetenzen" zusammenführen.

Mehr als 50 Einrichtungen bekundeten schließlich ihr Interesse, allein aus Sachsen gab es fünf Bewerber. Als das Bundesforschungsministerium vor einer Woche die elf Sieger verkündete, war aus dem Freistaat jedoch nur noch die Universität Leipzig dabei - mit dem Forschungsprojekt "Populismus und die Dialektiken des Globalen". Dahinter stehen die beiden Historiker Matthias Middell und Dirk van Laak sowie der Soziologe und Politikwissenschaftler Gert Pickel.

Nicht nur die TU Chemnitz und das in Görlitz ansässige Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen gingen leer aus. Auch die ursprünglich favorisierte TU Dresden sowie das -mangels Unterstützung der TU - auf die Fachhochschule Meißen ausgewichene Duo Patzelt/Klose hatten das Nachsehen. Der Ärger über diesen Ausgang ist Patzelt auch am Donnerstag noch anzumerken. "Unsere Idee hatte mit Parteipolitik nicht das Mindeste zu tun. Wir wollten ein wissenschaftliches Institut an der TU Dresden", sagt er der "Freien Presse" - und teilt dabei gleich in mehrere Richtungen ziemlich heftig aus: "Für die Politisierung haben erst Sachsens SPD-Wissenschaftsministerin und der Rektor der TU Dresden gesorgt. Nun sieht man, was herausgekommen ist: Unter der Flagge der Freiheit von aller Parteipolitik geht Geld, das der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU organisiert hat, an SPD-nahe Einrichtungen." Dazu zählt Patzelt das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena der Amadeu-Antonio-Stiftung. Ausgewählt wurden auch das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen, das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg, die TU Berlin sowie die Universitäten Halle-Wittenberg, Bielefeld, Bremen, Frankfurt/M., Hannover und Konstanz. Laut Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) werden sie nun in einer einjährigen Vorphase ein Gründungskonzept für das Institut entwickeln.

Bewertung des Artikels: Ø 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
30Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 1
    0
    Deluxe
    08.10.2018

    @Blacksheep
    Der Zustand der DDR in den achtziger Jahren hatte SEHR WOHL auch noch etwas mit den Reparationszahlungen zu tun.
    Natürlich nicht nur, aber eben auch. Neben anderen Ursachen wie einer verfehlten Politik gegenüber der kleinen und mittelständischen Wirtschaft war es eine Spätfolge.

    Weil die technisch-materielle Basis für den Wiederaufbau dadurch derart verschlechtert wurde, daß die Folgen über Jahrzehnte nicht vollständig beseitigt werden konnten.

    Wenn ein Fünftel der Bevölkerung eines Landes auf einem knappen Viertel des ursprünglichen Territoriums dieses Landes die Reparationsleistungen de facto komplett allein für das gesamte Land erwirtschaften muß, dann kann das nicht ohne Folgen bleiben.

    Weswegen ich das Gejammere der Westdeutschen über die hohen Kosten der Einheit in den Jahren nach 1990 auch nur verächtlich finde, weil sie nämlich stets vergessen und oft auch gar nicht wissen wollten, daß die Bürger der SBZ und der DDR die Folgen des Zweiten Weltkriegs faktisch allein bezahlt haben.
    So, wie den Westdeutschen in großen Teilen bis heute nicht klar ist, daß der Solidaritätszuschlag auch von den Ostdeutschen bezahlt wird. Wenn man denen das in kleiner Runde erzählt, erzeugt man häufig sehr erstaunte Blicke...

  • 4
    1
    Freigeist14
    07.10.2018

    franzudo@ da bin ich doch (fast) ganz bei Ihnen,daß es nicht angeht,den Osten als "rechts" zu brandmarken. Erst heute habe ich mich aufgeregt,weil ein "Experte" meinte,das die rechtsautoritäte Politik nun leicht anknüpfen kann an die ehemalige linksautoritäre Gesellschaft der DDR. Nach 29 Jahren !!!! Soll heißen : Die Ossis haben einen Hang zu Autoritäten und einer streng geordneten Gesellschaft. Am meisten stösst dabei auf,das der Westen sich (über ZEIT und Spiegel) als die Norm ansieht und jede Abweichung, die Lebenserfahrung im Osten z.B ..als "anders" und" jenseits" der Mehrheit im Lande abkanzelt.

  • 3
    1
    franzudo2013
    07.10.2018

    Lieber Freigeist, ob es mir gefällt, spielt doch keine Rolle. Was nützt es, diese Rechnung anzustellen ? Man kann es als lehrbuchmäßigen Kapitalismus lesen, dass sich im Osten erst die Produktionsmittel angeeignet wurden und dann mit Steuermitteln das Rad in Schwung gebracht wurde. Die großen Verwerfungen in der Eigentumsstruktur sind auch in mehreren Generationen nicht reversibel.
    Was aber definitiv nicht geht, ist den Osten jetzt als "rechts" durch den Kakao zu ziehen. In der ZEIT oder der Sueddeutschen standen noch nie positive Artikel über Sachsen. Wenn es positiv klang, dann nur mit einem kolonialen Zungenschlag. Ist es nicht seltsam, dass Frau Bähnert und Herr Zieschong mal links eingeordnet wurden ("wann ist die Einheit vollendet ? wenn der letzte Ostdeutsche aus dem Grundbuch gelöscht ist"), aber heute die Zensur beim MDR gegen Steimle zuschlägt, weil er populistisch sein soll.

  • 1
    3
    BlackSheep
    07.10.2018

    @Freigeist14, der Zustand der DDR in den 80zigern hat eher wenig mit den Reperationsleistungen zu tun.

  • 3
    2
    Freigeist14
    07.10.2018

    franzudo@ das Ihnen die Antwort zum Bankrott der DDR nicht gefallen und einfach wegwischen,passt zum Hang zu alternativen Fakten und einer gefühlten Wahrheit. Wie gefällt Ihnen eigentlich die Tatsache,daß die DDR unter Bruch des Potsdamer Abkommens die Reparationsleistungen allein stemmen musste ?..Der Bremer Historiker Arno Peters hatte in einem gem. Forscherkollektiv 1989 die Leistungen mit 737 Mrd.DM beziffert.. Das sind keine Peanuts ,wenn man die Voraussetzungen der DDR gerecht bewerten will. Aber das ist nicht gewollt und man freut sich noch,das die Verschuldung pro Kopf von 5.298 DM pro Kopf der DDR auf 12.841DM pro Kopf vom Kind bis zum Großvater nach der Einheit wuchsen .

  • 3
    5
    franzudo2013
    07.10.2018

    @freigeist: Sie verbreiten grossartigen Unsinn. Im Portemonnaie mit den Alu-Chips herrschte offensichtlich mehr Ordnung als heutzutage. Aber was ist mit der verfallenen Substanz zum Stand 1989? Ganze Stadtteile standen vor dem Komplettabriss. Seit der Zwangsverstaatlichung 1972 ging es bergab und die 80er waren die bleierne Zeit, in denen die "Nischen" kultiviert wurden. Zudem war das Land moralisch bankrott. Was wollen Sie da gesundbeten?

  • 6
    3
    Freigeist14
    06.10.2018

    franzudo@ die tatsächlichen Ursachen der Legende von der bankrotten DDR kann die Enquete-Kommission selber richtig stellen. Ich halte es mit Fakten : Im August 1999 legte die Bundesbank einen autorisierten Bericht über die Zahlungsbilanz der ehem.DDR von 1975-89 vor,den man wohl die u(...)endgültige umfassendste Version zu dieser Frage betrachten kann .Darin wird für 1989 eine Netto-Gesamtverschuldung von 19.9 Mrd Valuta-Mark ausgewiesen.Dem gegenüber bestand ein Guthaben von 3,6 DM Mrd gegenüber der Sowjetunion. Die Bundesbank stellt fest : "Die 1989 aus der Netto-Verschuldung gegenüber kap.Ländern resultierende Zinsbelastung betrug 2,2 Mrd.DM,die 13% des Exportes ausmachten.Die DDR verfügte 1989 über Reserven in kapitalistischer Währung,mit denen dem Umfange nach Importe für die DDR für 1/ 1/2 Jahre hätte finanziert werden können." "Wirkliche Defizite traten entstanden im Staatshaushalt erst im Krisenjahr 1990 : Im ersten Halbjahr flossen die geplanten Einnahmen aus der volkseigenen Wirtschaft nicht mehr entsprechend dem Plan.Zugleich wuchsen die Ausgaben durch die offene Grenze(...)den masenhaften Abkauf gestützter waren durch BRD-Bürger im Grenzbereich und Berlin(....) Bis zuletzt hatte die DDR die Tilgung und Verzinsung ihrer Auslandsschulden korrekt bedient (!)(...) und war zu keinem Zeitpunkt ihrer Existenz zahlungsunfähig. Die Staatsschuldenquote ,also staatl.Schulden im Verhältnis zum BIP betrug 1989 15 %. Zum Vergleich 2008 : Italien 103 % ; BRD 63 % . Walter Siegert Staatssekretär u. zeitweiliger Finanzminister der DDR

  • 3
    5
    Freigeist14
    06.10.2018

    ralf66@ der Euro mag vielleicht ein Dilemma für die Südländer sein-für Deutschland ist es der Garant für Exportüberschüsse. Für Deutschlands Handelsbilanz ist der Euro weit unterbewertet ,was mit der D-Mark nicht möglich gewesen wäre. Binsenweisheit. Der Kapitalexport ist die Gegenposition zum Überschuss der Handelsbilanz. Investiert wurde in den Ländern mit Nachfrage nach deutschen Waren. Diese Länder haben sich also verschuldet um unsere Exporte einzukaufen. Das die Nachfrage in Deutschland durch fehlende Investitionen zu dieser Schieflage führt liegt an der Anbetung der schwarzen Null .

  • 3
    4
    franzudo2013
    06.10.2018

    Ich interpretiere den Wunsch einer salomonischen Entscheidung. Nach Sachsen sollte (ein Teil der) Förderung schon, aber auf keinen Fall an Patzelt. Dann lieber an die Leipziger Uni mit ihrer unserer schönen Sprache nicht mehr mächtigen Rektorin.
    Das ist eine ähnliche Verfahrensweise wie mit Marianne Birthler und Hubertus Knabe. Wems gefällt....

  • 4
    4
    ralf66
    06.10.2018

    @Freigeist14, ich weiß zwar nicht auf welchen Stern sie wohnen, es wandert heute immer noch genug Kapital in Form von Industrie ins Ausland ab, es wandern sogar jährlich 120.000 qualifizierte Deutsche ins Ausland aus, der Euro ist ein einziges Dilemma, die Südstaaten in der EU drucken Geld und bezahlen damit ihre Schulden, Griechenland ist pleite, viele andere Länder in der EU stehen kurz vor der Pleite!

  • 4
    4
    Blackadder
    06.10.2018

    @franzudo: Ich habe wirklich keine Ahnung, was Sie meinen. Ich sprach von Eckhard Jesse, Politikwissenschaftler an der TU Chemnitz und großer Rechts-Versteher. Mit Gender hat der nix zu tun.

  • 4
    4
    franzudo2013
    06.10.2018

    Das ein Notar juristisch einwandfreie Eigentumserklaerungen herstellt, ist logisch.
    Sie können das "Vermögen" auch so lesen, dass es ihm gelang, die Linke salonfähig zu halten und die tatsächlichen Ursachen für den Bankrott der DDR zu verschleiern. Nach dem einfachen Muster, mit cleveren Themensetzungen abzulenken.

  • 4
    5
    Freigeist14
    06.10.2018

    Wer im Jahre 2018 von einem beiseite geschafften SED-Parteivermögen fantasiert und sämtliche aktenkundige Übergabe und juristisch einwandfreie Eigentumsklärung ignoriert,erklärt auch das Halluzinieren von einer Stasi 2.O

  • 4
    6
    Freigeist14
    06.10.2018

    ralf66@ ihre beiden genannten Ökonomen und Wissenschaftler handeln selber keineswegs fern von Ideologie. Hans-Werner Sinn z.B. malte zur Einführung des Euro das Schreckgespenst der Kapitalabwanderung und des Investitionstransfers ins Ausland. Später warnte er ,daß sich Deutschlands Wirtschaft ohne tiefgreifende Umstrukturierungen (Sozialabbau) nie mehr erholen wird. Ein halbes Jahr danach war D Exportweltmeister. Auch ist er nach wie vor eine Gegner des Mindestlohnes. Ökonomen ,wie Peter Bofinger oder Rudolf Hickel oder gar Mr.Dax Dirk Müller, sehen das anders.

  • 10
    3
    franzudo2013
    05.10.2018

    @blackadder, eine Rektorin an der Uni Leipzig, die Gendersprache zur Norm erhebt, hat in Sachsen wirklich nichts verloren. Da kann sich Sachsen gern von denen absetzen und muss nicht jeden Unsinn mitmachen. Mainstream und Durchschnitt kann jeder.

  • 5
    1
    ralf66
    05.10.2018

    @Freigeist14, dass Sie soviel Ideologe sind, und sogar die Wissenschaft ignorieren macht nachdenklich und ist nicht gut. Der Prof. Sinn zum Beispiel, war für mich auch immer ein Wissenschaftler, der mir zu viel die Unternehmer vertreten hat, aber trotzdem ist er ein spitze Ökonom, der es fertig brachte, zu wichtigen Themen, wie zum Beispiel der falschen Zuwanderung nach Deutschland, zum großen Teil in die Sozialsysteme und der fatalen Energiewende, beides sind Themen, die Deutschlands Zukunft in finanzieller, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht schwer belasten werden, Stellung zu beziehen. Ich bin der Ansicht, solche Wissenschaftler wie Prof. Patzelt, oder auch Prof. Sinn, kann man durchaus ignorieren, man sollte sich dann aber nicht mehr wundern und die späteren Folgen still akzeptieren, wenn eine Politik gemacht von CDU/CSU, gestützt zum mehrheitlichen Teil von SPD, FDP, Linke und Grüne in die Hose geht!

  • 5
    4
    franzudo2013
    05.10.2018

    Wer Gregor Gysi im Großen Saal der Stadthalle zujubelt, hat natürlich Probleme mit dem Begriff Stasi 2.0. Aber Hauptsache das Parteivermoegen wurde in Sicherheit gebracht. Dann ist es auch einfach, immer andere für das eigene Versagen verantwortlich zu machen. Richtige Wissenschaft ist natürlich nur der Marxismus - Leninismus :-)

  • 2
    11
    Freigeist14
    05.10.2018

    Für das Gefasel von einer Stasi 2.0 hätte sicher Werner Patzelt auch salbungsvolle Worte des Verständnis .

  • 8
    2
    BlackSheep
    05.10.2018

    @Freigeist14, woher wissen Sie das es unwissenschaftlich arbeitet?

  • 3
    6
    Täglichleser
    05.10.2018

    Ralf66 es gab zuletzt einen Beitrag von Patzelt in der FP. Hierzu habe ich mich
    inhaltlich geäußert. Deshalb hier meine
    Stellungnahme und keine detaillierte Wiederholung inhaltlicher Art.

  • 5
    6
    Blackadder
    05.10.2018

    Genau, franzudo, er und Jesse. Vorallem passen die beiden auch perfekt nach Sachsen.

  • 8
    4
    franzudo2013
    05.10.2018

    Werner Patzelt ist der profilierteste Politikwissenschaftler Sachsens.
    Wenn der den Zuschlag nicht erhält, hat die Stasi 2.0 wieder gesiegt. Genau wie bei Hubertus Knabe in Berlin.

  • 11
    4
    osgar
    05.10.2018

    @Freigeist14 und welche Ausbildung oder Berufung berechtigt Sie zu dieser Aussage?
    Für mich sind Sie kein Freigeist, sondern ein Linksgeist und das erklärte zumindest Ihre Aussage.

  • 4
    12
    Freigeist14
    05.10.2018

    ralf66@ Sie sehen es so und wir eben anders.Ob Sie das plump nennen oder falsch,ändert nichts an der Tatsache,das Patzelt unwissenschaftlich arbeitet .

  • 12
    4
    ralf66
    05.10.2018

    @Täglichleser und Freigeist14, dass was Ihr schreibt über Prof. Patzelt ist unverbesserliche linke Ideologie vom feinsten, leider nur plumpe Kritik, aber total inhaltslos. Prof. Patzelt ist ein Realist, er nennt die heutigen politischen Unzulänglichkeiten in Deutschland, mit später folgenden schweren Auswirkungen auf unseren Sozialstaat beim Namen, etwas anderes zu behaupten, ist unwissenschaftlich und falsch!

  • 4
    14
    Täglichleser
    05.10.2018

    GENAU Freigeist, gut dass er nicht bedacht
    wurde. Er klärt nicht auf. Er verschleiert.

  • 11
    2
    saxon1965
    05.10.2018

    @Freigeist14: Werner Patzelt mag kein Revoluzzer sein, der den neoliberaler Kapitalismus ablehnt, aber er legt zumindest den Finger in die Wunde und redet Klartext. https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/freiberg/warum-sich-politiker-schuldig-machen-artikel10322682
    https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/patzelt-jetzt-wird-reden-nicht-mehr-helfen-artikel10312515

  • 6
    17
    Freigeist14
    05.10.2018

    Herr Patzelt ist konservativer Mainstream vom Feinsten. Ursachenforschung einer sozialen Schieflage oder Fluchtursachen sind seine Sache nicht. Gut,das für seine "Forschung " kein Geld verballert wird.Was nicht heißen soll,das ich die Vergabepraxis und -zuschlag im Allgemeinen gutheiße.

  • 12
    5
    saxon1965
    05.10.2018

    Sollen wir uns da schon wieder bemitleiden?! Etwas anrüchig ist die geschilderte Praxis dann aber doch. Ich sehe Werner Patzelt als klugen realistischen Kopf, der sich nicht mit den Mainstreammeinungen gemein macht. Sollte das wirklich den Ausschlag gegeben haben? Wundern würde mich das nicht.
    Noch am 03. Oktober, vor zwei Tagen, stellte man die Diskrepanz von ostdeutscher Einflussnahme in der Gesellschaft fest und heute beweist man dieses wieder anschaulich.
    Da bekommt "Populismus und die Dialektiken des Globalen" den Zuschlag...

  • 16
    6
    Hinterfragt
    05.10.2018

    Es bewahrheitet sich wiederum, wer die Wahrheit verkündet wird ins Aus gestellt.
    Ich möchte wetten, dass wenn Patzelt sich nicht mit der "Mainstreampolitik" angelegt hätte, wäre Dresden dabei gewesen...



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...