Arzt kritisiert Kollegen: "Manche suchen solange, bis sie etwas finden"

Das deutsche Gesundheitssystem ist krank, sagt Dr. Martin Marianowicz in seinem neuen Buch - Welche Therapie schlägt er vor?

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Lela2
    01.09.2020

    Man kann nicht einfach Kliniken schließen,
    die Stationen sind jetzt schon zum Teil überfüllt, gerade weil wir immer Älter werden (die Angehörigen auch überfordert sind, Stichwort: Versorgungsprobleme bzw. man lange auf einen Heimplatz warten muss) und auch Demenzerkrankungen zunehmen. Außerdem muss die Notfallversorgung gewährleistet sein und das geht nun mal nicht, wenn das Krankenhaus 40km entfernt liegt. Schuld daran ist auch das DRG System, da sich viele Kliniken wie im Text beschrieben auf die Geld bringenden Erkrankungen beziehen und die Notfallversorgung nicht anbieten.

  • 4
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    Malleo
    01.09.2020

    Eine schonungslose Abrechnung- auch und vor allem mit der Gesundheitsbürokratie, den unzähligen Kassen, die Unsummen ohne Gesundheitswirkung verschlingen.
    Die Politik wie immer, kein Handlungsbedarf!

  • 0
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    saxon1965
    01.09.2020

    Tut mir leid, aber die s. g. Gesundheitspolitik ist ein gutes Beispiel für das Verständnis unserer Politiker. Da wird nicht vernünftig, im Sinne der Beitragszahler, gehandelt, sondern im Sinne der Lobbyverbände.
    Die besten Beispiele sind die überbordende Anzahl von Kassen und die Trennung in Privat und Gesetzlich. Utopische Preise für Medikamente wurden schon genannt und dies selbst wenn mit Steuergeldern geforscht wurde.
    Leider kann man nicht erwarten, dass sich an diesem Verständnis unser Legislative etwas ändert, solange wir Bürger uns dies in der breiten Masse gefallen lassen. Da können sie wählen wen sie wollen. Bestes Beispiel ist der Grüne MP von Baden-Württemberg in seinem Autoländ`le.
    Und auch bei diesem Thema schließt sich der Kreis zu den s. g. Wutbürgern.

  • 3
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    Dickkopf100
    01.09.2020

    Eigentlich nichts Neues. Doch bei der Überdimensionierung nennt er auch "die höchsten Ausgaben an Medikamenten". Das liegt aber nicht am Gesundheitssystem, sondern an den überhöhten Preisen, die die Pharmakonzerne besonders auf dem deutschen Markt verlangen. Nirgendwo auf der Welt muss der Bürger oder die Versicherungen für Medikamente aller Art so tief in die Tasche greifen wie in Deutschland. Doch warum ist das so? Und warum ist das erst so seit Einführung des Euros? Seitdem haben sich die Medikamentenpreise verdoppelt. Doch warum?

  • 8
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    klapa
    01.09.2020

    MuellerF, das passiert nicht oft, der zweite Grüne von mir heute. Aber ich bin, wo es irgend möglich ist, auf Annäherung bedacht, ohne dass ich oder mein Gesprächspartner sich verbiegen müssen. Und wenn dann noch der Ton stimmt...

    Geld muss her, weil Krankenhäuser und Kliniken 'rentabel' wirtschaften müsse. Also wird operiert, wo es möglich ist - leicht übertrieben - aber es bríngt eine Menge Geld.

    Stimme Ihnen zu, ein guter und kluger Mann!

    Wieder eine Diskrepanz weniger?

  • 13
    1
    MuellerF
    01.09.2020

    Guter Mann!