"Das Hauptproblem sind fehlende Ärzte"

Sachsens Kassenärztechef erklärt, warum Patienten oft lange auf einen Termin warten müssen - und das neue Gesetz daran wenig ändern wird

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    cn3boj00
    17.03.2019

    Das Hauptproblem sind fehlende Ärzte! Und das hat die KVS jetzt tatsächlich festgestellt? Und wieso fehlen Ärzte? Die KVS legt doch die Quoten fest, auf wieviel 1000 Einwohner jeweils wieviele Fachärzte kommen, damit eine Region als "versorgt" gilt. Genau diese KVS stellt doch auf Grund dieser Quoten fest, dass es z.B. im Versorgungsbereich Chemnitz keine Unterversorgung gibt:
    https://www.kvs-sachsen.de/fileadmin/data/kvs/img/Mitglieder/Arbeiten_als_Arzt/Bedarfsplanung/181129_2018-07-01_BP_Teil-C_Datenschutz.pdf
    Schauen wir hier mal hinein. Schauen wir uns die Stadt Chemnitz an. Schauen wir uns die Gruppe Augenärzte an. Wir sehen: Versorgungsgrad 112,5%, Planungsbereich gesperrt (d.h. es werden keine neuen Augenärzte zugelssen!).
    Schauen wir uns die Spalte 16 Unterversorgung an. In dem 50seitigen Dokument wird an einer einzigen Stelle (!) nämlich bei Kinderpsychologen im Kreis Oberlausitz eine Unterversorgung festgestellt, ansonsten gibt es keinerlei Unterversorgung. Oder bin ich zu blöd die Tabelle zu lesen?
    Wie kann der gute Mann also behaupten, dass es zu wenig Ärzte gibt, obwohl er offiziell feststellt, dass es in Sachsen nirgendwo Untervrsorgung gibt und in vielen Regionen die Arztzulassungen der Beschränkung unterliegen? Kann er mir das bitte erklären?



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