Gefährdet die Corona-Impfung den Kinderwunsch? Das sagt die Wissenschaft

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Im Internet kursieren Warnungen vor der Corona-Impfung, die vor allem junge Frauen ins Zweifeln bringen. Wissenschaftler erklären, warum an den vermeintlichen Warnungen nichts dran ist.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    OlafF
    13.01.2021

    Wenn DIE WISSENSCHAFT Dr. Wodargs Kritik allein auf seine (fehlerhafte) Hypothese zur Unfruchtbarkeit konzentriert, warum lässt sie alle anderen Zweifel hinsichtlich der Wirksamkeit und der Unbedenklichkeit außeracht ?

    Das British Medical Journal jedenfalls erlaubt durch seinen Mitherausgeber Peter Doshi eine interessante Debatte über die Wirksamkeitsstudie.

    https://blogs.bmj.com/bmj/2021/01/04/peter-doshi-pfizer-and-modernas-95-effective-vaccines-we-need-more-details-and-the-raw-data/

    Da mit der Herausgabe der Daten nach Angaben des BMJ frühestens Ende 2022 zu rechnen ist ruhen nun die Hoffnungen auf der Europäischen Arzneimittelbehörde und es bleibt die durch Dr. Wodarg geäußerten Kritikpunkte auf seiner Internetseite zu widerlegen.

  • 6
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    BuboBubo
    13.01.2021

    @saxon: "Nach überwiegender Expertenmeinung sollten Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst nicht geimpft werden." https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html
    Woher weiß aber der asymptomatisch Erkrankte, dass er infiziert war? Vermutlich erst nach einem Test. Da eine Impfung nach überstandener Erkrankung als unbedenklich eingestuft wird, kann sie überflüssig sein, schadet aber nicht. Ob man im Zweifelsfall erst testet, bevor man impft? Das würde das allgemeine Chaos vielleicht nur noch verschlimmern.
    Herdenimmunität ist erreicht, wenn 70...80% nicht mehr erkranken können, weil sie geimpft sind oder erkrankt waren. So lange musss man impfen.
    Der PCR-Test weist keine Antikörper nach, die durch eine Impfung erzeugt werden, sondern Viren. Auch Geimpfte können infiziert werden, erkranken aber nicht mehr. Da Geimpfte möglicherweise noch selbst ansteckend sein könnten, wäre ein PCR-Test in diesem Fall sinnvoll.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    13.01.2021

    Ich möchte @Ramomba ausdrücklich zu stimmen. Von derlei Artikeln braucht es mehr, damit seriös Argumente und Gegenargumente ausgetauscht werden und sich die Menschen ein entsprechendes Bild machen können.

    Ich hätte da noch paar Vorschläge:

    "... weil sie nach einer Infektion dieselben Antikörper entwickelt wie nach einer Corona-Impfung."

    Warum impft man dann Menschen, die bereits eine Corona-Infizierung hatten?
    Zur Erinnerung: zirka 80 Prozent haben einen milden Verlauf und es wird wo möglich nicht bei allen Corona diagnostiziert.

    Es kann aber auch sein, dass die natürliche Immunisierung nicht lange anhält. Wie lange hält dann die Immunisierung durch impfen?

    Wenn Geimpfte weiter andere Menschen anstecken können, das oben Genannte zu treffen würde, dann frage ich mich wie lange man impfen will, bis die s. g. Herdenimmunität eintritt?

    Wer geimpft ist dürfte keinen PCR-Test mehr machen, denn der wäre ja in jedem Fall positiv?

  • 9
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    BuboBubo
    13.01.2021

    Zitat: "Wenn die Syncytin-Behauptung stimmen würde, müsste jede Frau unfruchtbar sein, die sich mit Corona infiziert hat, weil sie nach einer Infektion dieselben Antikörper entwickelt wie nach einer Corona-Impfung."

    Dieses Argument hat eine innere Logik, die auch dem medizinischen Laien einleuchten sollte. Natürlich entsteht damit auch der Anreiz für die Impfskeptiker, massenweise Beispiele unfruchtbarer Frauen aufzuführen, die eine SARS-CoV-2-Infektion hinter sich haben und somit "an oder mit dem Coronavirus" unfruchtbar geworden wären. Man kann darauf warten ...

    Dem ist entgegenzuhalten, dass es dann wohl auch egal wäre, ob Virus oder Impfung diese obskure Reaktion auslösen würde, man aber bei einer echten Infektion immer noch das zusätzliche Risiko hätte, schwer zu erkranken. Denn eins von beiden wird man irgendwann abbekommen, soviel ist sicher.

  • 23
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    KatharinaundJörg
    13.01.2021

    Ich glaube lieber Wissenschaftlern, die sich auch mal irren, als Irren, die sich für Wissenschaftler halten. Und ich werde mich impfen lassen, sobald dass für mich möglich ist.

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    Ramomba
    13.01.2021

    Vielen Dank für diesen sehr sachlichen und fachlich fundierten Beitrag! Ich wünsche mir mehr davon. Denn zu viele Menschen argumentieren mit zusammengestückelten Informationen aus irgendwelchen Quellen im Internet und verschwurbeln das Ganze mit eigenem Halbwissen, um die Impfung abzulehnen.

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    DerGebirger
    13.01.2021

    Dr. Wodarg verharmlost den Virus doch seit Beginn der Pandemie im Frühjahr und ist generell immer anderer Meinung und im Prinzip gegen alles, was wg. Corona beschlossen wurde. Dass er sich nun auf den Impfstoff einschießt, verwundert mich wenig.