Schwächt Vitamin D den Coronaverlauf ab?

Hängen Vitamin-D-Mangel und schwere Covid-19-Verläufe zusammen? Eine neue Studie behauptet das, doch Experten sind sich uneinig. Das Immunsystem lässt sich jedenfalls mit auch mit einfachen Mitteln stärken.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Schützenfrau
    12.11.2020

    @Moderator , danke für die Info . Mein Medikament werde ich wohl weiter bezahlen müssen .

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    inoino
    12.11.2020

    >"Denn Vitamin D kann nur zu einem kleinen Teil aus der Nahrung gewonnen werden, Hauptlieferant ist das Sonnenlicht, dem es im Winterhalbjahr aber meist an Kraft fehlt."

    Das "aber meist" ist falsch; im Winter wird in unseren Breiten gar kein Vitamin D durch Sonnenlicht gebildet.

    https://spitzen-praevention.com/netzwerkpartner/dr-raimund-von-helden/

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    Moderator
    12.11.2020

    @Schützenfrau Wir haben noch einmal bei der AOK nachgefragt. Demnach übernimmt diese die Kosten für Vitamin-D-Präparate eigentlich nur, wenn das entsprechende Präparat verschreibungspflichtig ist. Es gibt dabei aber Ausnahmen, etwa bei der Behandlung der manifesten Osteoporose.

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    1969025
    11.11.2020

    Aktuelle Empfehlungen gehen immernoch von einem stastischen Interpretationsfehler aus dem Jahre 2011 aus. Zumal die 20 ng/l meist nicht die die erwünschten Effekte bringen. Auch die Ergebnisse aus den Covid 19 Studien zeigen die besten Ergebnisse bei einem Spiegel über 30ng/l (Alipio M. 2020. Vitamin D Supplementation Could Possibly Improve Clinical Outcomes of Patients Infected with Coronavirus-2019 (COVID-19)).

    Empfehlungen sollten somit eher die "sichere" Menge von 4000IE beinhalten , wobei sinnvolle Zielwerte bei 97,5% der Bevölkerung erst bei durschnittliche 8895IE erreicht werden(über ca 25ng/l). (https://www.mdpi.com/2072-6643/6/10/4472/htm)

    Verstehe nicht, wieso empfohlen wird , erst bei einer Erkrankung auf den Spiegel zu schauen. In unseren Gefilden und zu dieser Jahreszeit wird nahezu kaum jemand noch ausreichend versorgt sein.

    Dennoch ein guter Artikel, der endlich Informationen gibt, wie man in Eigenverantwortung sein Immunsystem stärken sollte.

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    Schützenfrau
    11.11.2020

    Zur Richtigstellung : In dem Beitrag wird erwähnt , daß die AOK das Vitamin D Präparat bezahlt . Das entspricht nicht der Wahrheit . Ich habe aus Gesundheitlichen Gründen einen sehr niedrigen Vitamin D Wert . muss aber den Bluttest (ca. 29.-€ ) und das Medikament (etwa die gleiche Summe ) bezahlen . Nur beim Facharzt ist der Test kostenlos , das Medikament aber auch nicht . Wer weiß da näheres ?

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    nevidimka
    11.11.2020

    Zwischen Oktober und Ostern kann man für gesunde Erwachsene pauschal empfehlen, Vitamin D3 als Nahrungsergänzungsmittel mit 800-1000 I.E. täglich bzw. eine äquivalente Wochendosis zu nehmen. Eine Überdosierung ist so ausgeschlossen. Unerwünschte Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Die Kosten liegen im günstigen Fall z.B. bei ~5€ für die gesamte Saison.

    In der sonnigen Jahreszeit reicht oft der Aufenthalt im Freien aus und eine zusätzliche Einnahme ist dann nicht erforderlich.