Wie riskant ist die Corona-Impfung für chronisch Kranke?

Allergiker, Diabetiker oder Krebspatienten fürchten, dass ihnen die Impfung gegen Corona nicht bekommt. Die aktuellen Empfehlungen widersprechen vielen Vorurteilen.

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1212 Kommentare
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  • 2
    0
    OlafF
    16.01.2021

    Die Wirksamkeit einer Maßnahme zur Prophylaxe sollte generell mit dem Risiko einer Maßnahme im Einklang stehen. Hierbei muss der Patient umfänglich darüber aufgeklärt werden ohne Druck aufzubauen. Auch Alternativen oder Konsequenzen müssen soweit vorhanden erklärt werden. Jeder entscheidet selbst oder der gesetzliche Vertreter erklärt den mutmaßlichen Willen. Verharmlosung ist genauso falsch wie Dramatisierung. Die älteren sind viel besser bereit auf Grund ihrer Lebenserfahrung zu urteilen. Einst wurden sie von den jüngeren aus diesem Grund in schwierigen Situationen um Rat gebeten. Heutzutage ist man es gewohnt Entscheidungen auf andere zu delegieren. Ein Risiko besteht bei jeder Maßnahme, sei es eine neue Impfungzur Prophylaxe oder ein neues Medikament zur Therapie. Aber es muss verhältnismäßig sein.

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-01-15/norway-warns-of-vaccination-risks-for-sick-patients-over-80

  • 2
    3
    Dickkopf100
    16.01.2021

    @Ramomba, finde es sehr schön, dass Sie ihren "Pieks" für uns dokumentieren. Vielleicht hilft das, die letzten Impfverweigerer zu überzeugen. Bin aber überzeugt, dass Sie die Sache ohne ernste Folgen überstehen. Jedenfalls wünsche ich Ihnen das. Ich werde mach auf jeden Fall impfen lassen, da ich mit Impfungen aller Art noch nie Probleme hatte. Wenn es nur mal voran ginge. Bei dem derzeitigen Tempo rechne ich mit meinem Pieks im Juli/ August, was für Sachsen wohl eher optimistisch ist. Bin Kategorie 3 und sehe es aber locker. Meinen Vater (81) will ich seit Tagen anmelden und hatte bisher keine Chance einen Termin zu egattern. Aber es wird schon werden....

  • 1
    1
    Fresto
    15.01.2021

    Auch wir sind offen für die Impfung. Aber die Frage, wie es bei Krebs ist, treibt einen schon um. Ich denke, der Onkologe kann da auch nicht viel helfen, es gibt ja keine Erfahrungen hierzu. Das Problem ist ja, dass die Impfung indirekt wirkt und das Immunsystem aktivieren soll, was aber bei Chemopatienten so gut wie lahmgelegt ist. Hier würden wir uns doch einmal eine fachlich fundierte Einschätzung wünschen.

  • 4
    1
    Ramomba
    15.01.2021

    Letzter Stand: die Einstichstelle schmerzt leicht, so wie nach einer Grippeimpfung auch. Sonst geht es mir wie immer. Natürlich kann ich keine Langzeitnebenwirkungen einschätzen - logisch. Doch ich bin entspannt und hoffnungsvoll. Sollte sich Negatives einstellen, würde ich mich aufrichtigerweise zurück melden. Schönes Wochenende!

  • 2
    2
    Ramomba
    15.01.2021

    Nach wie vor geht es mir gut!

  • 4
    1
    Lola
    15.01.2021

    Hallo,
    ich bin zwar vermutlich um einiges jünger als ihr.
    Aber ich als chronisch Kranke bedanke mich bei euch für eure sachliche Diskussion und das sie
    @Ramomba Bericht erstattet haben.

    Denn auch, dass zeigt doch Mal die guten Seiten des Internets.

    Ich wünsche euch ein schönesWochenende euch.

  • 3
    1
    ChWtr
    15.01.2021

    Sehr gut, Ramomba - Danke.

    Bleib gesund und beichte, äh'm berichte am besten nach 14/30 Tagen bzw. nach dem zweiten obligatorischen Pieks.

    Die langen Nadeln, die man jeden Tag mindestens 10x im TV beim Einstechen sieht, machen die Sache nicht schmackhafter.

    Aber das ist die Geringste aller Sorgen, falls man denn überhaupt welche hat.

    Alles Gute für dich!

  • 10
    1
    Ramomba
    15.01.2021

    Nun komme ich meinem Versprechen nach, zu berichten: Rund zweieinhalb Stunden nach der Impfung, die völlig unspektakulär verlaufen ist, geht es mir wie immer. Nicht mal die Einstichstelle schmerzt. Zuvor wurde natürlich ein Schnelltest absolviert, der negativ war. Übrigens: Ich bin Allergikerin und nehme Blutverdünner. Bin auch chronisch krank (Asthma). Bin ich weiter gespannt. Und werde weiter berichten.

  • 5
    1
    harzruessler1911
    15.01.2021

    Weder ich noch meine Familie sind Impfgegner, in den nächsten Tagen werden mein Schwiegervater Ü80und Mann U50( medz. Beruf ) geimpft.
    Zu meiner Person haben wir allerdings Bedenken, wegen der Vorerkrankungsgeschichte ( aggr. Lymphdrüsenkrebs- diffus großzelliges B- Zell Lymphom- bek. dafür später Zweitkrebsvarianten zu generieren ) . Im Sept. 20 völlig unerwartet eine massive Reaktion auf Lidocain, was bis 2016 vor der Chemo , keinerlei Problem war, wie so einiges was immer wieder völlig unerwartet trifft. Es sollte abgeklärt werden, ob nun eine allerg. Reaktion auftrat oder andere Ursache .Akt. kann dies stationär, aufgrund der Corona Situation, nicht gemacht werden - frühestens Februar.
    Mich hat nat. besonders diese Nebenwirkung : Lymphadenopathie , verunsichert.
    Auf jeden Fall werde ich meine Ärzte im Vorfeld explizit darauf ansprechen, wie sie dies in meinem Fall einschätzen, was nat. auch gut wäre, dass der Test bezügl- des Licocainvorfalls endlich mal gemacht werden kann.

  • 18
    4
    Ramomba
    15.01.2021

    @ChWtr vielen Dank! Ich werde gern berichten!

  • 25
    9
    ChWtr
    15.01.2021

    Ramomba, dann guten Pieks und hoffentlich keine Nebenwirkung.

    Bitte deine Erfahrung hier im Forum mitteilen. Vielleicht mache ich dann ooch mit, wenn ich dran bin (...)

  • 46
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    Ramomba
    15.01.2021

    Danke auch für diesen sachlichen Beitrag. Ich hoffe sehr, dass sich die Impfbereitschaft weiter erhöht! Diese Infos tragen sicher dazu bei. Ich werde heute geimpft. Sicher, etwas mulmig ist mir, aber die Freude darüber, bald keine Angst mehr haben zu müsse vor Corona, überwiegt.