Warum kopfloses Kündigen riskant ist

Einfach nur weg hier: Dieser Wunsch ist bei Beschäftigten oft so stark, dass sie ihren Job aufgeben - ohne wirklich über eine Alternative nachgedacht zu haben. Keine gute Idee, sagen Experten.

Hannover (dpa/tmn) - Wer in seinem aktuellen Job nicht mehr glücklich ist, sollte sich nicht unbedacht in einen neuen stürzen. Wichtig sei, sich zunächst über einen Plan B Gedanken zu machen. Erst wer Klarheit darüber hat, was genau nach der Kündigung kommen soll, sollte den Schritt gehen, rät Coach Bernd Slaghuis im Magazin «t3n» (Ausgabe 59).

Denn: Wechselwillige, die einfach so hinschmeißen, verlieren nicht nur ihr Einkommen - sondern gleichzeitig die berufliche Anerkennung, heißt es in dem Magazin. Eine solche persönliche Krise macht dann einen potenziellen Neuanfang besonders schwer.

Slaghuis empfiehlt, sich zunächst Gedanken darüber zu machen, worauf man bei einer neuen Stelle Wert legt. Klare Strukturen oder große Freiheiten: Die persönlichen Werte würden sich im Laufe des Lebens durchaus mal ändern. Zentral sei daher, für sich selbst die drei wichtigsten Kriterien herauszuarbeiten, die ein neuer Job erfüllen muss. Erst dann ist ein Karrierewechsel möglich, nach dem Berufstätige auch auf lange Sicht motiviert bleiben.


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