Ärger über Rom-Besucher im Brunnen

Immer wieder sorgen Gäste, die sich daneben benehmen, in Rom für Unmut. Nun macht der italienische Innenminister seinem Ärger Luft und droht Rüpeln mit harten Erziehungsmethoden.

Rom (dpa) - Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini platzte der Kragen: «Italien ist nicht ihr heimisches Badezimmer!», schimpfte er auf Twitter über zwei Touristen, die in Rom in einen Brunnen gesprungen waren.

Solche Beispiele für Urlauber, die sich an keine Regeln halten, hatten schon mehrfach für Empörung gesorgt. «Ich werde wissen, wie man diese Idioten «erzieht», wenn sie geschnappt werden», schrieb Salvini.

Die beiden englischsprachigen Männer hatten in einem Brunnen auf der Piazza Venezia im Zentrum Roms ein Bad genommen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Ein Video tauchte auf dem stadtbekannten Blog «Roma fa schifo» auf, das Missstände in Rom anprangert. Darauf sieht man die Männer, wie sie im Brunnen planschen und für Kameras posieren. Einer der beiden zieht dabei seine Unterhose herunter.

Vergangenes Jahr beschloss die Stadt, beispielsweise den Trevi-Brunnen vor Touristen besser zu schützen: Ein Bad kann dort bis zu 500 Euro Strafe kosten.

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