China erlaubt visumfreie Zwischenstopps in weiteren Städten

Wer einen kurzen Abstecher ins Reich der Mitte machen will, hat bald mehr Auswahl. China will in weiteren Städten die visumfreie Einreise ermöglichen - allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Peking (dpa/tmn) - Durchreisende aus insgesamt 53 Ländern dürfen vom 1. Dezember an visumfrei bis zu sechs Tage lang die chinesischen Städte Chongqing, Xi'an, Ningbo und Chengdu besuchen. Das berichtete der staatliche Fernsehsender CGTN unter Berufung auf die Nationale Einwanderungsbehörde.

Deutschland gehört der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge zu diesen 53 Ländern.

Eine Voraussetzung dafür ist, dass man sich auf der Durchreise in ein Drittland befindet und in China nur einen Zwischenstopp macht. Umgekehrt heißt das, dass sich der Zielort nicht in China befinden darf. Bei der Einreise müssen Reisende ein Antragsformular dazu ausfüllen und ein gültiges Ticket zu ihrem Zielort vorweisen.

In vielen Fällen darf man außerdem nicht das jeweilige Stadtgebiet verlassen. Eine Ausnahme gilt hier für Ningbo: Wenn man über diese Küstenstadt einreist, darf man auch das Jangtse-Delta besuchen - also die Metropole Shanghai sowie die Provinzen Zhejiang und Jiangsu.

Visumfreie Einreise bald in 23 Städten möglich

Die Zahl der chinesische Städte, die Deutsche bis zu sechs Tage lang ohne Visum besuchen können, steigt somit im Dezember auf 20 an. Dazu zählen unter anderem die Metropolen Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen. 3 weitere Städte - Harbin, Guilin und Changsha - bieten eine visumfreie Einreise für eine Dauer von bis zu drei Tagen an.

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