Feiertage und Ferienende bringen mehr Autos auf die Straße

Reformationstag, Allerheiligen und das Ende der Herbstferien: Vor allem im Süden Deutschlands und Richtung Nordwesten kann es am verlängerten Wochenende zu Staus kommen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Am kommenden Wochenende (2. bis 4. November) enden in vier Bundesländern die Herbstferien. Auch in Nachbarländern wie Frankreich, Luxemburg und Belgien geht die schulfreie Zeit zu Ende. Die Rückreiserouten füllen sich vor allem am Samstag und Sonntag, teilt der Auto Club Europa (ACE) mit.

Besonders im Süden der Republik und auf den Strecken in nordwestlicher Richtung mache sich das bemerkbar. Insgesamt rechnet der ACE aber nur mit mittelmäßigem Staurisiko.

Der Reformationstag am Mittwoch (31. Oktober) ist in vielen Bundesländern ein Feiertag. Und auch am Donnerstag (1. November) ist Allerheiligen vielerorts ein schul- und arbeitsfreier Tag, den viele mithilfe eines Brückentages zu einem langen Wochenende machen. Das dürfte am Nachmittag des Vortages und am Ende des Wochenendes für dichteren Verkehr sorgen.

Mit Staus - auch aufgrund von Baustellen - ist nach Angaben der Verkehrsclubs auf den Routen zu den Küsten von Nord- und Ostsee sowie auf folgenden Strecken zu rechnen:

A 1 Fehmarn - Lübeck - Hamburg - Bremen Münster - Köln und Bremen - Hamburg und Wittlich - Saarbrücken
A 2 Herten - Dortmund - Hannover - Braunschweig - Magdeburg - Dreieck Werder
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln - Oberhausen - Arnheim
A 5 Basel - Karlsruhe - Heidelberg - Darmstadt - Frankfurt/Main
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Füssen/Reutte - Würzburg; beide Richtungen und Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg
A 8 Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg - Berlin und Berlin - Halle/Leipzig
A 10 Berliner Ring
A 14 Magdeburg - Leipzig
A 24 Berliner Ring - Wittstock/Dosse und Hamburg - Berlin
A 31 Emden - Leer - Lingen/Ems
A 40 Duisburg - Essen
A 45 Gambacher Kreuz - Siegen
A 61 Koblenz - Mönchengladbach
A 93 Kufstein - Inntaldreieck
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 99 Autobahnring München

In Österreich und der Schweiz dürften sich vor allem auf den Transitrouten in nördlicher Richtung mehr Urlaubsheimkehrer tummeln, so der ACE. Auch die Zufahrten der typischen Feriengebiete werden demnach etwas voller. Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland kann es an den Grenzübergängen zu Wartezeiten kommen.

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