Late Check-out und höhere Preise - Neues bei Thomas Cook

Das Hotelzimmer um 10.00 Uhr morgens verlassen, obwohl der Flieger zurück erst abends geht? Das nervt. Thomas Cook bietet daher nun Late-Check-Out an, zumindest in einigen Hotels. Doch es gibt auch weniger gute Nachrichten: Viele Urlaubsländer werden etwas teurer.

Cádiz (dpa/tmn) - Mehr eigene Hotels, höhere Preise in beliebten Urlaubsländern und ein neuer Service für Langschläfer: Thomas Cook hat das neue Reiseprogramm für seine Marken Thomas Cook Signature und Neckermann Reisen für den Sommer 2019 vorgestellt. Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick:

- Spätes Auschecken und mehr Extra-Services: Wer am Abreisetag auf einen späten Flug gebucht ist, kann im kommenden Sommer in ausgewählten Hotels im Angebot von Thomas Cook später auschecken. Der Late Check-out bis 20.00 Uhr wird in 52 Häusern in Spanien, Griechenland und der Türkei angeboten. Der Aufpreis richtet sich nach Saison und Hotelkategorie. In einigen Hotels der Marken Sunprime und Sunwing lassen sich künftig zudem verschiedene Extra-Services wie Spa-Anwendugen schon vorab buchen.  

- Neue Reiseziele: In Griechenland hat Thomas Cook erstmals Hotels auf den kleinen Inseln Skiathos, Skopelos und Thassos im Programm. Außerdem neu in Hellas: Bei Neckermann Reisen lassen sich für jedes Hotel auch Privattransfers vorab hinzubuchen. Ausgebaut wurde auch in Tunesien, das sich derzeit von einer touristischen Flaute erholt: Elf neue Hotels auf dem Festland und drei Häuser auf Djerba sind im Sommer 2019 neu im Angebot von Thomas Cook.

- Neue Hotels: Im Sommer wird Thomas Cook 20 weitere Unterkünfte seiner eigenen Hotelmarken anbieten - insgesamt werden es 164 sein. Neun Hotels der neuen Marke Cook's Club für Millennials finden sich dann zum Beispiel im Portfolio. Auf Kreta und Ibiza öffnet jeweils ein Casa-Cook-Hotel. Hinzu kommen auch sechs neue Sentido-Hotels. In Kalabrien eröffnet im April ein neuer Aldiana-Ferienclub. 

- Preise: Pauschalurlaub in vielen beliebten Ferienregionen wird zum Sommer bei Thomas Cook etwas teurer. Die Preise für Mallorca-Urlaub erhöhen sich im Schnitt um ein Prozent, auf den Kanaren sind es vier Prozent. Auch das östliche Mittelmeer wird tendenziell teurer: Für Griechenland nennt Thomas Cook ein Plus von vier Prozent, für die Türkei drei Prozent. Die durchschnittliche Preiserhöhung in Ägypten und Tunesien liegt ebenfalls bei jeweils drei Prozent. Fernreisen werden im Schnitt zwei bis drei Prozent teurer, jedoch mit Ausnahmen: Die Preise etwa für Kuba sinken um zehn Prozent. Das Land hatte zuvor durch wachsende Besucherzahlen einen kräftigen Preisschub erlebt. Wie alle großen Veranstalter bietet Thomas Cook verschiedene Frühbucherrabatte und Kinderfestpreise an.

- Sommerwetter zu schön für Urlaub: Der vergangene Sommer lief bei Thomas Cook durchwachsen. Der Veranstalter schickte nicht so viele Urlauber in die Ferien wie erhofft. Das lag vor allem am außergewöhnlich guten Wetter in Deutschland. Probleme bereiteten auch die vielen Flugausfälle und Verspätungen als Nachwirkungen der Air-Berlin-Pleite. Die Hurrikans haben zudem die Nachfrage nach Karibik-Urlaub gedrückt. 

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