New York soll ein LGBTQ+-Museum bekommen

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Die LGBTQ+-Gemeinschaft in New York ist bunt und groß. Viele der queeren Menschen haben eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. Für die Rückschau soll es in wenigen Jahren endlich ein Museum geben.

New York (dpa) - Im Beisein der früheren Profi-Tennisspielerin und Aktivistin Billie Jean King ist in New York der Grundstein für ein neues LGBTQ+-Museum gelegt worden.

Für das Museum, das die Geschichten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-Menschen, queeren Menschen und weiteren, die sich zugehörig fühlen, erzählen soll, wird die New-York Historical Society um einen Anbau erweitert, der 2024 eröffnen soll. Die Anfang des 19. Jahrhunderts gegründete Historical Society hat sich vor allem der Geschichte der Metropole New York verschrieben.

«Wir sind so froh, dass das Museum ein Zuhause gefunden hat», sagte die 77 Jahre alte King. «Es ist unsere Zeit, für unsere amerikanische LGBTQ+-Gemeinschaft, unsere Geschichten zu erzählen.» Die ganze Welt werde das Museum beachten, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio. «Menschen aus allen Ecken der Welt werden herkommen und lernen, dass Veränderung möglich ist und dass sie hier in New York passiert ist.»

Die New Yorker «Stonewall»-Aufstände 1969, als sich Feiernde in der beliebten Homosexuellen-Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street im Greenwich Village in Manhattan gegen eine Polizei-Razzia wehrten, gelten weithin als Geburtsstunde der Bewegung. Weltweit wird jedes Jahr mit Paraden daran erinnert und das Selbstbewusstsein der LGBTQ-Gemeinschaft und ihren Widerstand gegen Diskriminierung gefeiert.