Islands Nationaltrainer Hallgrimsson hört auf

Heimir Hallgrimsson hat nach sieben Jahren seinen Rücktritt als Nationaltrainer der isländischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Das bestätigte der isländische Verband am Dienstag. Bei der WM in Russland war der Debütant mit nur einem Punkt in der Vorrunde gescheitert, hatte sich aber teuer verkauft.

"Ich bin dankbar, ein Teil dieses Teams gewesen zu sein. Der Erfolg und die Leistung haben dem isländischen Fußball großen Respekt verschafft. Ich wünsche der Mannschaft viel Glück", wurde der 51-Jährige in einer Mitteilung zitiert.

Hallgrimsson, der auf den Westmännerinseln südlich von Island eine Zahnarzt-Praxis leitet, hatte Island bei der EM 2016 noch gemeinsam mit dem Schweden Lars Lagerbäck ins Viertelfinale geführt und danach alleinverantwortlich übernommen. Nach dem WM-Aus hatten sich seine Spieler noch für einen Verbleib ausgesprochen. "Wir hatten gehofft, dass Heimir weiter macht", sagte am Dienstag auch Verbandspräsident Gudni Bergsson: "Jetzt werden wir uns nach einem neuen Trainer umsehen."

Unmittelbar nach der WM hatte Hallgrimsson selbst seine Zukunft offen gelassen. "Ich nehme mir eine Woche oder zwei Zeit und denke darüber nach. Ich spreche mit dem Verband, spreche mit meiner Familie und dann treffen wir eine Entscheidung", sagte er nach dem unglücklichen 1:2 gegen Kroatien in Rostow am Don.

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