Germania auch im Derby auf Erfolgskurs

Fußball-Landesklasse: Handwerk und Fortuna gegen sich keine Blöße

Auch das dritte Spiel unter der Regie von Trainervertreter Mike Lahl hat der TSV Germania in der Fußball-Landesklasse gewonnen. Die Altchemnitzer entschieden das Derby gegen den TSV Ifa mit 1:0 (1:0) für sich und behaupteten Tabellenplatz vier. "Es war eine umkämpfte Partie, auch aufgrund des in der zweiten Hälfte schlechter werdenden Platzes. Aufgrund der Chancen haben wir verdient gewonnen", so Lahl. Das Tor des Tages erzielte Christopher Illing von der Strafraumgrenze mit Hilfe von Lattenunterkante und Rücken des Gästekeepers.

Ifa-Coach Mario Emmerling-Schott war nach der Begegnung mehr als bedient: "Einige haben noch nicht verstanden, was los ist. Uns fehlen Zweikampfstärke und Mentalität." Er schaut auch auf die Tabelle, in der Ifa noch einige Zähler braucht. "Wenn wir nicht bald aufwachen, wird es böse ausgehen", warnte der Trainer. Mit Oelsnitz kommt nach Ostern ein Gegner, der in größerer Abstiegsgefahr steckt.

Der VfB Fortuna hielt mit den Kontrahenten im Aufstiegskampf Marienberg und Handwerk mit. Am Sonnabend besiegte man Treuen 6:0 (2:0). "Heute haben Leute getroffen, die es sich verdient haben", sagte Coach Rocco Dittrich. Für den VfB erzielten Florian Rüger (2), Dominik Hornig, Gabor Vass, Moritz Günther und Max Müller die Treffer. Fortuna begann nach einer knappen halben Stunde mit dem Torreigen, hatte aber vor der Pause bei der einen oder anderen Gelegenheit der Gäste auch das nötige Glück. Nach dem Seitenwechsel rollten die Angriffswellen hauptsächlich Richtung Treuener Kasten.

Handwerk Rabenstein brachte einen knappen 4:3 (3:0)-Sieg aus Oelsnitz mit und verteidigte die Tabellenspitze. Marcel Lachmann und Tobby Schmidt versenkten den Ball je zweimal. "Das war als Reaktion auf unsere Niederlage gegen Germania eine richtig gute erste Halbzeit. Uns fehlt aber die Leichtigkeit. Nach dem ersten Gegentor fangen wir an zu schwimmen", resümierte Trainer André Stöhr. Die Rabensteiner behielten dennoch den Kopf oben, auch weil Torhüter Anton Rohleder noch einen Elfmeter hielt.

Exakt 26 Minuten konnte der Tabellenletzte Blau-Weiß beim 2:6 (1:3) daheim gegen Thalheim von einem Erfolgserlebnis träumen. Bis dahin führte man durch ein Tor von Nils Schmeißer. "Wir hatten sogar die Chance auf das 2:0. Aber nach dem Gegentor brechen wir ein", berichtete Coach Mario Wesely. Der Elfmeter von Norbert Klipphahn in der zweiten Halbzeit war nur noch Ergebniskosmetik. Blau-Weiß steht nun bereits bei 97 Gegentreffern.

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