Nach Anschuldigungen: Chemnitzer Turnverein lehnt Entlassung von Trainerin Frehse ab

Der Chef des TuS Chemnitz-Altendorf ist empört, wie die Vorkommnisse am Bundesstützpunkt Turnen vom Deutschen Verband aufgearbeitet werden.

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2929 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    18
    MuellerF
    27.01.2021

    "Ich habe noch nirgends gelesen, dass die Sportlerinnen hier beschuldigt würden oder ihnen die Schuld zugeschoben worden wäre."

    @TFH: Dann haben Sie hier und in den anderen Artikeln zum Thema nicht RICHTIG mitgelesen. Da wurden Theorien entwickelt, die Vorwürfe seien eine fiese Retourkutsche oder völlig aus der Luft gegriffen, um Frau Frehse oder gleich den ganzen Sport im Osten madig zu machen. Dann gibt es noch Kommentare der Art "warum haben die Turnerinnen denn nicht einfach aufgehört?"

    Natürlich schiebt das die Schuld auf die Opfer!

  • 27
    10
    saxon1965
    26.01.2021

    @Chiemsee, sie haben den Finger drauf!

    Abgesehen davon würde man sich bei Ministern, die Millionen teure grobe Fehler begehen, auch ein so schnelles konsequentes Handeln wünschen.
    Aber weit gefehlt, wenn hier binnen Wochen ein Lebenswerk in Frage gestellt wird, muss anderen Orten noch lange kein Andreas Scheuer um seinen Posten bangen.

    Vorm Gesetzt sind alle Menschen gleich, nur bei der Moral ist es anders?

  • 19
    8
    TFH
    26.01.2021

    @MuellerF.: Wer betreibt den hier Victim blaming - also Täter-Opfer-Umkehr? Ich habe noch nirgends gelesen, dass die Sportlerinnen hier beschuldigt würden oder ihnen die Schuld zugeschoben worden wäre. Die Eltern sind keine Opfer; ebenso wenig die Vereine. Das sind alles Personen bzw. Organisationen, die für die Minderjährigen verantwortlich waren. Sich aus diesem Beziehungsgeflecht nun eine Person herauszuzerren, ist keine Aufarbeitung der Vorwürfe.

  • 17
    9
    TFH
    26.01.2021

    @MuellerF. Das hindert Sie bei Frau Frehse auch nicht, oder haben Sie das Gutachten gelesen?

  • 31
    19
    726088
    26.01.2021

    @MuellerF "Ein erheblicher Teil der "glorreichen DDR-Siege" wurde durch Doping-Betrug errungen, das wollen wir hier mal nicht vergessen!"
    ---
    Solche Plattheiten offenbaren den Sinn, der hinter der ganzen Diskussion steht. Der Relotius-Spiegel hat sich mit solchen Behauptungen ja schon mehrfach disqualifiziert.

    Ich bedanke mich bei Herrn Frank Munzer für seine Zivilcourage und wünsche ihm und insbesondere Frau Frehse viel Erfolg bei den jetzt folgenden juristischen Schritten.

  • 17
    28
    MuellerF
    26.01.2021

    @Chiemsee: "da muss trotzdem in der Beziehung zwischen Eltern und Kind etwas nicht stimmen."

    Ich glaube, da irren Sie sich gewaltig.
    Es ist auch aus anderen Mißbrauchszusammenhängen (zB häusliche Gewalt) bekannt, dass die Opfer das ihrem Umfeld lange Zeit verschweigen - aus Scham, oder weil sie sich selbst die Schuld geben oder glauben, alles wird wieder gut.
    Ich rede hier wohlgemerkt von Erwachsenen, die es oft jahrelang nicht schaffen, aus eigener Kraft auch nur fremde Hilfe anzurufen oder die Beziehung zu beenden. Und bei den Fällen hier geht es um Kinder bzw. Teenager!

    Nebenbei sei angemerkt, dass einige Kommentatoren hier das reinste Victim-Blaming betreiben..da platzt mir echt der S*ck!

  • 14
    3
    Mike1969
    26.01.2021

    @Frank Munzer: Ich als Chemnitzer stehe voll hinter Ihrer Meinung und Einstellung. Ich finde alle Medaillen-Gewinnerinnen unter Frau Frehse die sich heute als Opfer bezeichnen sollen als Zeichen ihre Medaillen für IMMER zurückgeben. Sie sollten damit klar zeigen, dass es falsch war, wie sie zu dem Ruhm durch das Training an Frau Frehse gekommen sind. Werden diese Turnerinnen aber nicht machen. Es ist eine Unverschämtheit erst alles mitzunehmen und dann nachzutreten. Warum haben Frau Schäfer & Co nicht die Reisleine während Ihres Trainings gezogen? Ganz klar, weil sie im Schatten von Frau Frehse wussten, dass sie mit ihr zu Medaillen bekommen können. Es ist ein unmögliches Nachtreten auf eine sehr guten Trainerin, der ich unter diesen unmöglichen Bedingungen meinen vollsten Respekte zolle. Danke Frau Frehse für Ihr sehr gute Arbeit die letzten Jahre und Jahrzehnte. Sie sind nicht Allein!

  • 11
    20
    MuellerF
    26.01.2021

    @TFH: Ich will & kann die Eltern der Sportlerinnen weder be- noch entlasten, weil ich kaum Infos zu deren Verhalten in der Sache habe. Bei dem Beispiel mit dem Brief haben die Eltern ihre Tochter umgehend nach Hause geholt. Das hätten sie sicher auch schon eher getan, wenn sie gewusst hätten, was läuft.

  • 30
    12
    ÄRainer
    26.01.2021

    Wenn du oben sein willst( schneller ,weiter, höher), dann musst du dich quälen. Dann brauchst du auch Trainer die das durchziehen. Und wenn der Erfolg da ist, dann ist der Himmel blau. Wenn aber danach nichts mehr kommt kanns passieren , dass man einiges hinterfragt. Und dann ist dann auch unter Umständen der Antreiber der böse Bube. Einigen gefällt es das sie eine Vorlage für ihr eigenes Ego bekommen und in die Kerbe reinhauen dürfen.
    Das die Chemnitzer Turnerinnen so weit gekommen sind hat mir sehr gefallen. Obwohl ich kaum noch Sport sehen will . ( außer Dart und Snooker :-)) )
    Für die Leser alles Gute !

  • 36
    7
    Chiemsee
    26.01.2021

    @MuellerF: ohne die Trainingsmethoden schön reden zu wollen - ich kenne diese ja nicht - da muss trotzdem in der Beziehung zwischen Eltern und Kind etwas nicht stimmen. Angst die Eltern zu enttäuschen - eigentlich traurig. Mein Cousin war zu DDR-Zeiten Leistungssportler in Chemnitz. Das Training war hart. Ziel: internationale Erfolge.
    Er fühlte sich nie von seinen Eltern unter Druck gesetzt, konnte mit ihnen reden und jederzeit abbrechen wenn er es gewollt hätte. Es war sein persönlicher Ehrgeiz und nicht der seiner Eltern der ihn weitertrainieren ließ.

  • 33
    10
    TFH
    26.01.2021

    @MuellerF: Also nehmen Sie mir's nicht Übel, aber die Art, wie Sie hier die Eltern entlassten wollen, ist nicht nur peinlich sondern auch fernab jeder Realität. Auch wenn Eltern ihre Kinder ins Internat schicken, geben sie nicht alle Pflichten ab. Bei Eltern, die das tun, sollte man noch dringender prüfen, ob diese sich nicht mitschuldig gemacht haben, wenn die Kinder leiden.

    Wenn Kinder ihre Sorgen und Ängste ihren Eltern nicht mitteilen können - das ist auch mit Abstand möglich - läuft schon dort etwas grundlegend falsch. Daran ist nicht allein Frau Frehse schuld. Diese Argumentation ist in meinen Augen eine ganz schäbige Schutzbehauptung von verantwortungslosen Eltern, die jahrelang die Qualen ihrer Kinder nicht mitbekommen (wollten).

    In einem anderen Thread wurden sie ja schon mal gefragt, welche Beziehung es ihrerseits zum obigen Fall gibt. Mir schien die Frage damals frech; kann sie aber immer mehr nachvollziehen.

  • 17
    8
    MuellerF
    26.01.2021

    " Der Fall gehört nicht Husch-Husch geschlossen, sondern sauber von Gerichten untersucht."

    Das wäre das Beste.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Rechtslage überhaupt noch Strafverfahren in dieser Sache ermöglicht oder die mutmaßlichen Taten bereits verjährt sind.
    Die Vorwürfe der Betroffenen könnten dann höchstens noch als Beweise in ein arbeitsrechtliches Verfahren einfließen.

  • 43
    17
    Bader
    26.01.2021

    Warum haben denn die betroffenen Mädchen, als es so schlimm war, nicht einfach aufgehört? Ist doch niemand gezwungen, weiter Leistungssport zu machen. Klar, die Jugendlichen können sich nicht wehren, da sie minderjährig sind. Aber deren Eltern hätten sie doch auch abmelden können. Dann hätten sie echt Verantwortung übernommen. Statt dessen sind sie und ihre Kinder trotz besseren Wissens und in bewusster Inkaufnahme der Verhältnisse weiter dabei geblieben. Sie wussten wahrscheinlich, dass es sonst keine Medaillen gibt. Die Medaillengier war also größer als das Schutzbedürfnis für ihre Kinder. Sollen sie doch ehrlich sein und sagen: "Ja, wir wussten das, wir wollten aber unbedingt dass unser Kind Erfolg hat. Da haben wir die Härten in Kauf genommen." Nach Karriereende dann mit Fingern auf die Trainerin zeigen, ist doch recht schäbig. Aus meiner Sicht ist die Trainerin fragwürdig aber auch das Verhalten der Eltern, die ihre Kinder bewusst weiter dieser Situation ausgesetzt haben.

  • 15
    24
    MuellerF
    26.01.2021

    " Ich frage mich nur, was haben die Eltern der Sportler die ganze Zeit gemacht? "

    Die meisten der Eltern sind keine Chemnitzer, wohnen anderswo im Bundesgebiet.
    Die Turnerinnen sind im Internat untergebracht.
    Ich zitiere mal aus einem Brief so einer Sportlerin an ihre Eltern:

    "Liebe Mami und Papi, fragt bitte nicht nach wegen meinen Seelenschmerzen. Ich kann einfach nicht mehr", schrieb die heute 24-Jährige: "Mein Herz tut jeden Tag weh, wenn ich die Halle betrete", heißt es in dem Brief, der dem Spiegel vorliegt. Lange habe das Mädchen geschwiegen, weil sie dachte, dass ihre Eltern von ihr enttäuscht wären, heißt es in dem Brief weiter."
    Quelle: https://www.tag24.de/chemnitz/weitere-missbrauchsvorwuerfe-gegen-gabriele-frehse-habe-nachts-in-frischhaltefolie-geschlafen-1747943

  • 25
    7
    TFH
    26.01.2021

    Erstaunlich, wie viele ganz genau wissen, was in dieser Turnhalle abgelaufen ist.

    @MuellerF: Erstaunlich, dass Sie exakt wissen wofür diese Kanzlei bezahlt wurde und welchen Auftrag sie hatte. Der DTB hat ja auch Eigeninteressen. Das ist ein Gutachten und weder ein rechtsgültiges Urteil noch die Wahrheit zu der Sie dieses Gutachten hier ständig machen wollen. Wenn die Vorwürfe so schwerwiegend sind, dann kann das nur eine Voruntersuchung für einen folgenden Gerichtsprozess sein.

    Ich finde es auch erstaunlich, dass Sie nur dem OSP unterstellen seine Pfründe sichern zu wollen; dem DTB jedoch nicht. Der DTB scheint mir hier alles ganz schnell vom Tisch haben zu wollen. In anderen Zeitungen war zu lesen, dass es noch nicht mal für eine Entschuldigung bei den mutmaßlichen Opfern gereicht hat. Hier gibt es nicht nur die Verantwortliche Frehse sondern auch die OSP, den DTB und auch die Eltern. Der Fall gehört nicht Husch-Husch geschlossen, sondern sauber von Gerichten untersucht.

  • 59
    14
    Nofretete
    26.01.2021

    ......nur Mal so......was glaubt man denn,wie es Katharina Witt geschafft hat so oft Weltmeister und Olympiasieger zu werden......bestimmt nicht nur mit Streicheleinheiten......Jutta Müller wäre da ja wohl heute raus.....

  • 14
    23
    fragol
    26.01.2021

    Ich vermute man möchte einfach den Namen Chemnitz international rausholen.
    Man sollte nun genaustens ermitteln ob und was vorgefallen ist

  • 54
    12
    Chiemsee
    26.01.2021

    @remarcel: Ich kenne die Trainerin und ihre Methoden nicht - kann mir dazu kein Urteil erlauben. Ich frage mich nur, was haben die Eltern der Sportler die ganze Zeit gemacht? Zugesehen? Warum sind diese nicht auf den Stützpunktleiter/Verband zugegangen und haben auf Unstimmigkeiten hingewiesen?
    Nur auf die Trainerin einknüppel ist wohl zu kurz gedacht.

  • 30
    22
    remarcel
    25.01.2021

    Ich verstehe nicht warum die Vorwürfe von einigen durch die Erfolge gerechtfertigt werden. Das ist für mich nicht vereinbar. Traurig ist, dass die minderjährigen Sportler selbst zur Presse gehen und sich offenbaren müssen. Warum haben andere Trainer, Übungsleiter, Trainingswissenschaftler, Psychologen, OSP-Leitung weggeschaut? Warum sagt man nicht, liebe Kollegin, ich glaube hier läuft was falsch. Stattdessen lässt man die Minderjährigen mit ihren Problemen alleine. Traurig, dass man sich nur bei Erfolgen auf die Schulter klopft und nun die Opfer an den Pranger stellt und seine Posten zu schützen. Diese ganze Sportförderung an Medaillen und Olympiazyklen abhängig zu machen, fördert diesen Druck bei allen Beteiligten.

  • 5
    28
    Ich1966
    25.01.2021

    Die Prophetin Juliane Werding
    (BRD-West) wahr ihrer Zeit weit
    voraus s.h. Wikipedia.

    Künstlerin: Juliane Werding
    Album: Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst ein
    MÄDCHEN KANN DAS NICHT
    Veröffentlicht: 1975,Genre: Pop

    Spaß beiseite Tischdecke drauf
    und Ruhe jetzt in unserem Laden
    Frau Frehse&Frau Schäfer.

    Ihr seit ein SuperTeam gewesen
    vielleicht wird es ja wieder.

    Jetzt sind in der Küche ein paar Gläser geflogen deswegen muß
    man nicht die ganze Hütte einrei
    sen;das machen schon andere.

  • 30
    59
    lax123
    25.01.2021

    Veraltete Methoden, Einschüchterung, Zwang.
    So gewinnt man zwar Medaillen aber keine Herzen.
    Weg mit den alten Methoden! Wir brauchen das nicht mehr. Jugendliche können sich dagegen kaum wehren. Und ja - es hat Ihnen geschadet.

  • 24
    36
    Fresto
    25.01.2021

    Die Entlassung von Frau Frehse ist vielleicht nicht richtig, sie kann bestimmt Kindern noch einiges beibringen. Dass sie aber Stützpunkttrainerin bleibt halte ich für falsch. Sie ist übrigens nicht beim TuS angestellt, Herr Munzer hat da nichts zu sagen und die FP liegt da falsch. Die Entscheidung obliegt dem OSP, vielleicht sollte man dort nachfragen.
    Die Zeiten haben sich geändert. Gute Spitzensportler schinden sich freiwillig, heute brauchen sie Trainer, mit denen sie mental harmonieren, die Verständnis für die Sportler haben. Turnen ist als Kindersport besonders extrem. Da werden 15jährige zu Weltmeistern getrimmt, mit gnadenlosen Methoden. Wer das nicht übersteht und körperlich kaputt gemacht wird, oft mit Dauerschäden, kommt auf den "Müll" des Sportlernachwuchses. Und Kindern fehlt meist noch das Verständnis dafür, wo die Grenzen sind, körperlich aber vor allem auch psychisch.
    Das alles an der Erfolgen der DDR zu messen ist Käse.

  • 36
    60
    MuellerF
    25.01.2021

    Klar, hier ist mal wieder die große Anti-Ossi-Verschwörung am Werk...ernsthaft?
    Ich bin mir sicher, dass es sowas auch "im Westen" gibt, aber hier & jetzt geht es um einen konkreten Einzelfallund nicht um Ossi-Wessi-Bullsh*t!

    @Bautzemann: Ein erheblicher Teil der "glorreichen DDR-Siege" wurde durch Doping-Betrug errungen, das wollen wir hier mal nicht vergessen!

  • 52
    19
    1371270
    25.01.2021

    Da kann ich nur sagen: "Bravo"!
    Es gibt eben noch einige mit Rückgrat!

  • 55
    4
    Beweisfoto
    25.01.2021

    Wer hier eine Ost-West-Geschichte draus macht, geht am Kern des Problems vorbei. Mit den Medaillen als Ergebnis von Frau Frehses Arbeit hat sich auch der Westen gern geschmückt und wäre sicher froh, er könnte das weiterhin tun.
    Ohne Frage geht es um Trainingsmethoden, Kommunikation im Training und Interpretation von Kommunikation. Auffällig ist zum Beispiel, dass zwei erfolgreiche Sportlerinnen - Sophie Scheder und Pauline Schäfer - die Methodik von Frau Frehse sehr unterschiedlich bewerten. Obwohl beide im Westen geboren wurden. Ob Pauline Schäfer besonders "sensibel" oder Sophie Scheder besonders "hart im Nehmen" ist, kann ich ohne Kenntnis der Trainingsmethoden schwer einschätzen.
    Tatsächlich ist deshalb die Beauftragung einer unabhängigen Agentur sinnvoll und m.E. auch egal, ob die in Ost oder West liegt. Man hofft, dass diese Agentur alle Beteiligten befragt hat. Wenn Herr Munzer das Ergebnis nicht anerkennt, ist die Frage: Warum? Was lief falsch bei der Untersuchung?

  • 92
    26
    Lesemuffel
    25.01.2021

    Hut ab vor dem Mit und der Zivilcourage des TuS Chemnitz-Altendorf, der dem Kesseltreiben der Schäfer-Connection im DTB nicht nachgibt. Es geht ja eigentlich nicht direkt um Frau Frehse, sondern wieder einmal gegen einen erfolgreichen Olympiastützpunkt im Osten. Für diese Schäbigkeit hat sich leider die Saarländerin missbrauchen lassen. Denn - es kann nicht sein, was nicht sein darf. Schade nur, dass einige Chemnitzer auf das Kesseltreiben mit aufgesattelt haben und das Messer wetzen.

  • 90
    26
    Bautzemann
    25.01.2021

    Das ist wieder ein typischer Wessi- Ossi Kampf. Leider! Wir alle wissen dass die Alt-BRD in vielen Sportarten ein Zwerg war. Profisport wie Fußball, Tennis, Reiten, Golf ect. haben den Geist von Olympia nicht gerade gefördert. Leichtathletik, Turnen, Schwimmen und viele weitere Sportarten wurden gerade mit einer guten Massenbasis und vielen tausenden ehrenamtlichen Trainern und Helfern zu einem deutschen Aushängeschild. Das hieß leider DDR! Alle Sportgrößen, hier könnte man hunderte aufzählen, die Olympiametall nach Hause brachten, mussten sich quälen und hatten sauharte Trainer/Innen die sie zum Erfolg geschunden haben. Heute schindet sich nur noch der Sportler der im Sponsoring einen Gönner hinter sich hat, der ihm eine materielle Sicherstellung bietet. Ein Stundenlohn von 1000 € und mehr ist in der Fußballbundesliga und anderen Sportarten keine Seltenheit mehr. Wohin hat sich der Amateursport im Kapitalismus entwickelt?

  • 28
    41
    MuellerF
    25.01.2021

    "Die Untersuchung durch eine Frankfurter Kanzlei bezeichnete er als «zweifelhaft»."

    Ich vermisse hier eine Begründung, warum diese zweifelhaft sein soll.
    Die Kanzlei wurde für den erteilten Auftrag bezahlt, nicht für das Ergebnis, das ja auch für den DTB insgesamt peinlich ist. Die Untersuchung zeigte auch, dass nicht alle erhobenen Vorwürfe zweifelsfrei zutreffen.

    "Er betonte auch: «Ohne Frau Gabriele Frehse wird es kein hochqualitatives Spitzenturnen mehr in Chemnitz geben». "

    Hier blitzen wohl die wahren Gründe für das Verhalten des TuS durch: die Funktionäre fürchten um ihre Pfründe...

  • 101
    10
    OmaundOpa
    25.01.2021

    Da kann man ja gespannt sein, wer hier als Sieger vom Platz geht. Am Ende gibt's aber höchstwahrscheinlich nur Verlierer, die Turnerinnen, die Trainerin und das Turnen in Chemnitz!