Niners vor Wiedersehen mit einstigem Jugendspieler

Chemnitzer treten in Ehingen beim neuen Team von Bruno Albrecht an

Wenn es nach Trainern geht - ob nun im Profi- oder Amateurbereich -, sind Spiele der Art, wie den Niners eines bevorsteht, die schwersten. Denn nach beeindruckenden Leistungen und zwei Siegen in den Topspielen gegen Heidelberg und in Bremerhaven sowie der Eroberung der Tabellenspitze sind die Chemnitzer Zweitligabasketballer am morgigen Sonntag bei einem vermeintlich leichten Gegner zu Gast. 17 Uhr (live und kostenlos im Internet zu sehen auf www.airtango.live) spielen die Niners in der Nähe von Ulm beim Team Ehingen Urspring. Die Gastgeber haben aus acht Saisonspielen zwei Siege geholt und belegen derzeit den 14. Tabellenplatz.

"Wir müssen dennoch auf der Hut sein und 40 Minuten Vollgas geben", warnt der Chemnitzer Trainer Rodrigo Pastore. "Andernfalls kann es ähnlich knapp wie bei unseren Partien in Kirchheim, Hagen oder Trier werden." Der Argentinier kann beim Gastspiel in Baden-Württemberg aller Voraussicht nach auf alle Spieler zurückgreifen. Der eine oder andere Akteur hatte nach den beiden Spitzenspielen gegen Heidelberg und Bremerhaven zwar mit kleineren Blessuren zu kämpfen, doch bei den jüngsten Trainingseinheiten war die Mannschaft wieder komplett. "Die Intensität ist sehr hoch. Alle arbeiten hart daran, sich individuell und als Team weiter zu verbessern. Das muss unser Weg sein", sagt Pastore. "Wir dürfen nicht nachlassen. Dafür sitzt uns die Konkurrenz zu dicht im Nacken."

In Ehingen wird es zum Wiedersehen mit einem in Chemnitz ausgebildeten Spieler kommen. Bruno Albrecht ist in diesem Sommer von den Niners nach Süddeutschland gewechselt. Der 18-Jährige kam bis auf fünf Kurzeinsätze bisher jedoch noch nicht so richtig zum Zug. Auch deshalb, weil mit Danny Monteroso und Darnell Foreman zwei starke US-Amerikaner auf den Guardpositionen viele Minuten abgreifen.

Erstgenannter riss sich jedoch kürzlich das Kreuzband und fällt bis Saisonende aus. Ehingen reagierte sofort und verpflichtete Landsmann Cullen Neal, der in der vergangenen Saison für den polnischen Erstligisten Radom spielte. Gegen Chemnitz könnte der Shooting Guard bereits seine Premiere in der Pro A feiern. Und vielleicht bekommt auch Bruno Albrecht gegen seinen Heimatverein einige Minuten mehr auf dem Parkett.

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