Rapid kassiert nächste Niederlage

Die Landesliga-Fußballer haben ihr Heimspiel gegen Neusalza-Spremberg mit 2:5 verloren. Der Trainer kritisierte sein Team.

Die kurze Zusammenkunft aller Spieler und Ansprache des Trainers direkt nach dem Schlusspfiff ist bei Fußball-Landesligist Rapid Chemnitz nach jedem Punktspiel üblich. Am Sonntagnachmittag nutzte Coach Florian Butter die Runde indes, um sich Luft zu machen. Hörbar enttäuscht las er den Kickern nach der 2:5 (1:2)-Heimniederlage gegen den FSV Neusalza-Spremberg die Leviten.

Er sei sauer gewesen, sagte Butter kurz darauf der "Freien Presse". Stein des Anstoßes war der Gegentreffer zum 1:4, der die Partie letztlich entschied. Lukas Bouska aus den Reihen des FSV hatte viel Zeit, um den im Strafraum frei liegenden Ball unbehelligt im Tor der Gastgeber unterzubringen. "Meine Mannschaft hat sich läuferisch und kämpferisch aufgeopfert. Aber wenn du in solchen Situation schläfst, gewinnst du nicht", meinte Butter.

Allerdings hatte Rapid dem Gegner außer Kampfgeist nicht viel entgegenzusetzen. Nach einem Doppelschlag zum 0:2 schaffte Marcel Unger wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch den 1:2-Anschlusstreffer für die Kappler. Im zweiten Durchgang war es aber eine einseitige Angelegenheit. Rapid leistete sich viele einfache Fehler im Spielaufbau, war in der Offensive harmlos und in der Defensive sehr anfällig. Der Kontrahent war zweikampfstärker und hätten ohne Weiteres drei weitere Treffer erzielen können. "Wir lassen zu viele Chancen zu", meinte Butter. Einzig Markus Vettermann überzeugte in den Reihen der Kappler; er erzielte den Treffer zum Endstand von 2:5 (Strafstoß).

Rapid kassierte damit die dritte Niederlage im dritten Spiel nach der Winterpause und steht auf einem Abstiegsplatz. Hoffnung macht dem Coach die angekündigte Rückkehr einiger Spieler, die zuletzt aufgrund von Verletzung und Krankheit fehlten. "Außerdem weiß ich, welche Qualität wir eigentlich haben", sagt Butter. (lumm)

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