Alter Rivale wartet

Der Zwönitzer und der Dresdner HSV haben sich einst in der Verbandsliga regelmäßig duelliert. Nun kommt es nach Jahren der Pause zur Neuauflage.

Zwönitz.

Zweimal pro Saison gegen den HSV Dresden: Das gehörte für die Zwönitzer Handballer jahrelang zum Standardprogramm in der Sachsenliga: Dann der Bruch: Erst stiegen 2014 die Erzgebirger in die Verbandsliga ab, ein Jahr später folgten die Landeshauptstädter. Doch mit dem direkten Wiederaufstieg wurde es bei beiden nichts - erst vor dieser Spielzeit schafften sie das Kunststück im Gleichklang. Im ersten Duell seit Jahren wollen die Zwönitzer morgen in der Tabelle zu Dresden, das zwei Zähler Vorsprung hat und Achter ist, aufschließen. "Wir stellen uns auf einen jungen und schnellen Gegner ein. Aber wir haben mehr Erfahrung, was letztlich den Ausschlag zu unseren Gunsten geben könnte", sagt Trainer Frank Riedel, der in der Dresdner Sporthalle an der Gamigstraße eine umkämpfte Partie erwartet.

Auch die Zwönitzer Verbandsliga-Frauen müssen auswärts ran. Zur ungewohnten Uhrzeit um 16.40 Uhr ist Anwurf bei Turbine Leipzig - einem Gegner, der für die Schützlinge von Trainer Ralf Beckmann eine große Unbekannte darstellt. Die Erzgebirgerinnen sind nach dem Aufstieg in der neuen Liga noch nicht so richtig in die Pötte gekommen - einem Sieg gegen Schlusslicht Waldheim stehen fünf Niederlage und der vorletzte Platz gegenüber. "Zuletzt ging die Formkurve aber nach oben, auch wenn wir gegen Marienberg II und Glauchau verloren haben", so der Coach. bral

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