Attacke auf die Spitze

Die Volleyballerinnen von Germania Hormersdorf starten am Samstag in die neue Sachsenklasse- Saison. Das Team ist gut gerüstet - auch wenn in der Vorbereitung nicht alles rund lief.

Hormersdorf.

"Attacke": Der Schlachtruf der Volleyballerinnen von Germania Hormersdorf ist bei Spielen des Sachsenklasse-Teams allgegenwärtig. Am Samstag starten die Frauen von Trainer Thomas Kroschk in die Saison. Gegner in der Hormersdorfer Sporthalle ist dann ab 14 Uhr die zweite Mannschaft der L.E. Volleys aus Leipzig. Die ursprünglich angesetzte zweite Partie gegen Fortschritt Lichtenstein III wurde wegen Besetzungsproblemen des Gegners abgesagt und auf den 2. November verlegt. "Leipzig ist für uns ein ganz schöner Brocken zum Auftakt", sagt Kroschk, der die Messestädterinnen zu den Aufstiegsfavoriten zählt. Mut macht ihm allerdings die vergangene Saison. Da rissen die Erzgebirgerinnen mit einer Energieleistung eine fast schon verlorene Partie noch aus dem Feuer und siegten nach fünf dramatischen Sätzen. "Mit unserer Erfahrung können wir auch diesmal einen Sieg schaffen", betont der Trainer, der auch diesmal wieder auf den Bonus der verhältnismäßig niedrigen Sportstätte setzt. Weil die Leipziger höhere Hallen gewöhnt seien, würden deren Bälle öfter mal regelwidrig an der Decke landen.

In der Vorbereitung hatten die Hormersdorferinnen zuletzt an einem Turnier in Freiberg teilgenommen, mit dessen Verlauf der Coach nicht so richtig zufrieden war. So sei man in der Gruppe zwei Jugendteams zugelost worden, die erwartungsgemäß nichts entgegenzusetzen hatten. Die einzige ernsthafte Partie im Finale gegen Sachsenklasse-Aufsteiger Hainsberg (Parallelstaffel) ging dann verloren. "Drei Partien über zwei Gewinnsätze an einem Tag sind einfach zu wenig. Da standen Aufwand und Ertrag in keinem guten Verhältnis.", so Kroschk. Immerhin habe man aber unter Wettkampfbedingungen testen können - wichtig, um die beiden Neuzugänge zu integrieren. Yvonne Hartwig, die zuvor in Marienberg in einer Freizeitmannschaft gespielt hat, ist nach dem Rückzug von Anja Kummer als Libera eingeplant. Sarah Bergmann, die aus dem Jugendbereich von Blau-Weiß Gersdorf kommt, verstärkt die Außenangreifer-Position. "Sarah hat eine ordentliche Schlagkraft, Yvonne bringt ein gutes Tempo mit", so der Trainer.

Und was ist in der kommenden Saison nun drin? Platz 4 wie im Vorjahr darf es Kroschk zufolge schon wieder sein. Mindestens. "Vielleicht ist ja sogar noch mehr möglich", sagt er. Denn einen Parforce-Ritt wie ihn der spätere Aufsteiger Reichenbach zuletzt hingelegt hat, erwartet der Coach diesmal nicht. Stark sei neben den L.E. Volleys auch das andere Leipziger Team, Absteiger TSV. "Aber es werden sicherlich alle ihre Punkte lassen", so Kroschk.

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